Interview mit Dr. Gernot Koch
Vorstandsvorsitzender der GLOBUS-Stiftung
1. Welche Ziele verfolgt die GLOBUS-Stiftung?
Ziel der GLOBUS-Stiftung im Inland ist es primär, benachteiligte Jugendliche beim Übergang von Schule zum Beruf zu unterstützen. Ohne die nötige Schul- und Berufsausbildung finden sie keine Arbeit und erhalten Hartz IV. Nicht selten bleiben sie den Rest ihres Lebens abhängig vom Sozialsystem.
In Ländern der „Dritten Welt“ unterstützt die Stiftung bevorzugt Ausbildungsprojekte für Jugendliche. Auch hier steht die nachhaltige Hilfe für junge Menschen im Fokus. Sie sollen in die Lage versetzt werden, anschließend ein eigenständiges Leben zu führen.
2. Warum haben Sie sich für die Unterstützung der Kinderzukunft entschlossen?
Überzeugt haben das Konzept der Kinderdörfer und die langjährige Erfahrung der Stiftung. Die Kinderdörfer passen zur Zielsetzung der GLOBUS-Stiftung. Die Kinder und Jugendlichen werden hier nicht nur versorgt und liebevoll aufgezogen. Sie können darüber hinaus eine Schul- und Berufsausbildung absolvieren, die ihnen eine Chance auf ein besseres Leben gibt.
3. Welcher Aspekt der Hilfe der Kinderzukunft ist Ihnen besonders wichtig?
Der wichtigste Aspekt ist die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. In vielen Hilfsprojekten werden Kinder zwar zur Schule geschickt, ihr weiteres Schicksal ist allerdings ungewiss. Mit den Berufsausbildungsstätten in den Kinderdörfern bietet die Kinderzukunft ihren Schützlingen hingegen eine konkrete Hilfestellung. Sie können hier einen Beruf erlernen und später Arbeit finden. Auch das Konzept der Jugendhäuser trägt dazu bei, dass die Jugendlichen bei ihrem Einstieg ins Berufsleben nicht allein gelassen werden.
4. Was wünschen Sie sich für die weitere Zusammenarbeit?
Gerne möchten wir die Kinderzukunft auch in Zukunft unterstützen. In welchem Rahmen dies möglich sein wird hängt für uns als unternehmensnahe Stiftung allerdings von der wirtschaftlichen Entwicklung ab.