Paten berichten
Anita und Heinz-Werner Binzel, LangenselboldLangfristige Hilfe zur SelbsthilfeDas umfassende Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe, wie es die Kinderzukunft praktiziert, ist uns besonders wichtig. Wir haben ganz bewusst auf eine persönliche Patenschaft für ein Kind verzichtet und finanzieren stattdessen gezielte Projekte im Kinderdorf Guatemala, um dieses Zuhause für hoffentlich viele Generationen von Kindern zu erhalten und die notwendigen Hilfsangebote zu erweitern. So haben wir seit 1993 das Frühstücksprojekt sowie den Bau zusätzlichen Wohnraums und des Kindergartens unterstützt. Um Hilfe zur Selbsthilfe zu erreichen, war es uns sehr wichtig, auch die Ausstattung der Werkstätten, die Schule sowie die Stelle einer Sozialpädagogin und einer deutschen Lehrerin zu fördern.
Cécile Schortmann, Journalistin beim HR, FrankfurtDer Krieg in Bosnien ist nun schon viele Jahre her, und trotzdem wirkt er so stark nach. Bei meinen Besuchen im Kinderdorf der Kinderzukunft bei Tuzla habe ich auch die Umgebung erkundet und darüber für das HR-Fernsehen und für den Hörfunk berichtet. Es bewegt mich nachhaltig, wie schwer es die Menschen in diesem Land haben. Insofern ist es toll, dass es solch eine Einrichtung gibt, die zumindest einigen Kindern erlaubt, möglichst unbeschwerte Jahre zu verleben, die ihnen hoffentlich Perspektiven eröffnen. Als Patin bin ich mir sicher, dass meine Spenden gut genutzt werden. Ich denke, wir alle haben eine soziale Verantwortung!
Angela Chandra, Frankfurt:Kleiner Beitrag - große Hilfe."Für mich als Patin war es wichtig und beruhigend zu sehen, wie wohl sich meine Patentochter fühlt und wie nett ihre "Mama" über sie spricht. Ich lernte ihre leiblichen Geschwister kennen, sah ihr Zimmer, ihr Bett, ihr Regal und erkannte die Geschenke wieder, die ich ihr im Laufe der Jahre geschickt hatte. Ich erlebte wie stolz sie war, mit mir, "ihrer madrina", an der Hand durchs Dorf gehen zu dürfen. In diesen Tagen erkannte ich, wie überaus wichtig diese menschliche Beziehung für diese Kinder ist und wie viel Hilfe wir über den vergleichsweise geringen finanziellen Beitrag für die Kinder leisten können.
Maria-Theresia Höschle, Lehrerin, Starzach"Der erste Besuch bei meiner Patentochter Manola im Kinderdorf der Kinderzukunft in Guatemala hat mich tief beeindruckt. Es ist erschütternd zu sehen, in welcher Armut viele Kinder ihr Leben beginnen und dabei in der Regel schon keine Chance auf eine bessere Zukunft haben.
Auf der anderen Seite erfüllt es einen mit Optimismus, wenn man sieht, wie viel Hilfe durch das Kinderdorf und all die Menschen geleistet werden kann, die sich als Paten und Spender hier engagieren. Ich habe mich entschlossen, für mehrere Jahre nach Guatemala zu gehen, um über den finanziellen Beitrag hinaus mich auch persönlich - als Lehrerin im Kinderdorf - an dieser sinnvollen Hilfe zu beteiligen".