Strahlende Kinder und glückliche Helfer
Weihnachtspäckchen-Aktion 2011 der Stiftung Kinderzukunft erfolgreich beendet
Fotos von der Päckchenverteilung können Sie sich hier ansehen.
Rund 27.000 Weihnachtspäckchen konnte die Stiftung Kinderzukunft im vergangenen Dezember für bedürftige Kinder in Bosnien-Herzegowina und Rumänien sammeln. Mehr als 200 Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten, 140 Unternehmen und viele Menschen aus ganz Deutschland haben sich beteiligt und damit in der Vorweihnachtszeit nicht nur an die eigene Bescherung gedacht, sondern auch an Kinder in Not.
Bereits am Nikolaustag brachte der erste Transport 10.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien. Verteilt wurden die Geschenke in und um Timisoara von Mitarbeitern der Kinderzukunft sowie Vertretern teilnehmender Unternehmen wie Procter & Gamble und Siemens. Am zweiten Weihnachtsfeiertag traten drei LKW mit den restlichen Päckchen die Reise nach Lukavac an.
„Für uns war es wieder ein ganz besonderes Erlebnis“, erklärt Hans-Peter Wolf, der die Kinderzukunft seit 15 Jahren als ehrenamtlicher LKW-Fahrer unterstützt und auch Mitglied des Stiftungsbeirats ist. „In Bosnien herrscht auch 17 Jahre nach dem Krieg bittere Armut. Die meisten Kinder, denen wir ein Päckchen gebracht haben, bekämen ohne uns gar kein Geschenk.“
„Die riesige Freude der Kleinen über die kleinen Dinge hat mich besonders beeindruckt“, resümiert Elke Wennhak, Mitarbeiterin von Procter & Gamble. „Ein einfaches Spielzeugauto oder eine Wollmütze sorgen in Rumänien schon für Begeisterung. Wir haben Kinder getroffen, die jeden Tag hungrig in den Kindergarten kommen, weil ihre Eltern zu arm sind, um sie satt zu kriegen. Das können wir uns hier gar nicht mehr vorstellen.“
„Unser Dank gilt allen kleinen und großen Helfern, die ihren Beitrag geleistet haben, damit wir wieder Zehntausenden Kindern einen glücklichen Moment bescheren konnten“ erklärt Cornelia Wolff von der Stiftung Kinderzukunft. Neben der Dankbarkeit für die Gaben in den Päckchen freuten sich die bedürftigen Kinder über die Botschaft der Aktion. „Ein Kind in Deutschland hat an mich gedacht und sendet mir seinen Weihnachtsgruß. Dieser Gedanke währt auch dann noch, wenn die Süßigkeiten längst aufgegessen sind.“