20 Jahre Kinderzukunft - 20 Jahre Hilfe für Kinder in Not

Seit 1988 hilft die Kinderzukunft weltweit Kindern in Not. Verwaiste, verlassene und vernachlässigte Kinder erhalten durch die Arbeit der Stiftung ein liebevolles Zuhause, ausreichende Nahrung sowie eine umfassende Schul- und Berufsausbildung. Mit diesen Voraussetzungen haben die Kinder die Chance auf eine bessere und lebenswerte Zukunft.  

Kleine Chronik der mehr als 20-jährigen Stiftungsarbeit

Oktober 1988: Der Unternehmer Rudolf Walther gründet aufgrund seiner, auf persönlicher Erfahrung basierenden, tief empfundenen sozialen Verantwortung für das Wohlergehen Not leidender Kinder die Rudolf-Walther-Stiftung mit Sitz in Gründau.
1988: Die ersten Hilfstransporte der Stiftung in Kriegs-, Krisen- und Elendsgebiete werden organisiert. Ziele sind zunächst Polen, Rumänien und Russland.
November 1991: Mit der Gründung des ersten eigenen Kinderdorfes in Guatemala gelangen die ersten Kinder in die Obhut der Stiftung.
August 1994: Das mittlerweile bereits erweiterte guatemaltekische Kinderdorf erhält eine eigene Schule.
September 1994: Das zweite Kinderdorf wird samt Kindergarten und Schule in Rumänien gegründet.
Oktober 1995: Im guatemaltekischen Kinderdorf wird eine eigene Ausbildungswerkstatt eröffnet.
Oktober 1997: Die Stiftung initiiert ein Schulbauprojekt für 2000 Flüchtlingskinder in Gaza in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Hessischen Landesregierung.
1998: Die Kinderheimat Sonnenberg in der Wetterau ist erstes langfristiges Hilfsprojekt der Stiftung in Deutschland.
Mai 1998: Die Stiftung weiht in Bosnien-Herzegowina ihr drittes eigenes Kinderdorf ein.
November 1998: Die Weihnachtspäckchen-Aktion der Stiftung wird ins Leben gerufen. Bei der deutschlandweiten Aktion werden mittlerweile jährlich rund 70.000 Päckchen für bedürftige Kinder gesammelt.
November 1999: Das bosnische Kinderdorf erhält einen eigenen Kindergarten.
August 2000: In Guatemala wird ein Kindergarten mit Vorschule an das Kinderdorf angeschlossen.
Dezember 2002: Im Kinderdorf in Rumänien wird das neu errichtete Ausbildungszentrum eingeweiht.
September 2003: Die Ausbildungswerkstatt im Kinderdorf Bosnien-Herzegowina wird in Betrieb genommen.
Oktober 2004: In Nähe des rumänischen Kinderdorfes errichtet die Stiftung ein Jugendhaus, in dem ehemalige Schützlinge der Stiftung erste Schritte in ein selbstständiges Leben machen können.
Oktober 2005: Die Mädchenschule „Haji Nazari“ im erdbebenzerstörten Iran wird mit Hilfe der Stiftung wieder aufgebaut.
März 2006: Wiederaufbau der nach der Flutkatastrophe in 2004 zerstörten Schule „Hegalle“ in Sri Lanka in Zusammenarbeit mit Round Table Sri Lanka.
März 2006: Für die Hilfe verarmter und unterernährter Kinder in Guatemalas Hochland ruft die Stiftung das Bildungs- und Ernährungsprojekt „La Esperanza“ ins Leben.
November 2006: Das neue Jugendhaus der Stiftung in Bosnien-Herzegowina wird in der Stadt Lukavac eröffnet. 15-jähriges Jubiläum des Kinderdorfes in Guatemala.
Juni 2007: Neuer Stiftungsname: Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung).
Mai 2008: 10-jähries Bestehen des Kinderdorfes "Selo Mira" in Bosnien.
Oktober 2008: 20-jähriges Jubiläum der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) - 20 Jahre Hilfe für Kinder in Not.
September 2009: Das Kinderdorf in Rumänien feiert 15-jähriges Jubiläum.
November 2009: Auszeichung der Hessischen Landesregierung als Stiftung des Jahres 2009
April 2010: Neuer Stiftungsname: Stiftung Kinderzukunft.

Stiftung des Jahres 2009