Mädchen stärken heißt Zukunft schaffen
Sambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Besonders für Mädchen bedeutet das: kaum Chancen, kaum Rechte – und kaum Schutz. Viele leben in extremer Armut, leiden an Hunger oder HIV, brechen früh die Schule ab – oft aus Geldnot, wegen fehlender Hygieneprodukte während der Periode oder weil sie schwanger sind. In ländlichen Gebieten geht fast die Hälfte der Mädchen deshalb kaum regelmäßig zur Schule. Ihre Träume bleiben auf der Strecke.
Mit dem METRO-Hilfsprojekt konnten wir dieser Entwicklung gezielt entgegenwirken.In den Armenvierteln von Lusaka haben wir die Menstruationsgesundheit von Mädchen und jungen Frauen nachhaltig verbessert. Denn Mädchen, die ihre Periode nicht versorgen, nicht thematisieren und nicht erklären können, verlieren mehr als nur Schultage – sie verlieren Zukunft. Genau hier setzte unser Engagement an.
Unsere Strategie basierte auf umfassender Aufklärung für Mädchen und Jungen, der Bereitstellung wiederverwendbarer Binden, Schulungen zu Hygiene, Würde und Rechten sowie der Stärkung der Selbstbestimmung junger Frauen und dem Abbau von Tabus. So konnten wir nachhaltige Strukturen schaffen, die auch über das Projektende im Jahr 2025 hinaus wirken.
Das Projekt wurde finanziell vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und in Zusammenarbeit mit sambischen Ministerien umgesetzt.
Unsere Hilfe zeigt Wirkung

45 607 Mädchen/junge Frauen
profitieren von besserer Menstruationshygiene
96 60 wiederverwendbare Binden produziert
zur Verteilung in und außerhalb von Schulen
72 % verbesserte Schulbesuchsrate
von Mädchen während der Periode
86 % weniger Prostitution
zur Beschaffung von Geld zum Kauf von Hygieneartikeln
100 % weniger Gesundheitsrisiken
durch bessere Periodenversorgung
63,9 % weniger Stigmatisierung
durch Jungen
Auf den erreichten Erfolgen aufbauend, setzen wir unsere Arbeit in Sambia nun mit neuen laufenden Projekten fort, um weitere Mädchen und Gemeinden zu erreichen.


