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Gesundheit und Bildung für Guatemalas ärmste Kinder

Krankheiten durch Unter- und Mangelernährung immer noch massives Problem
Medizinische Grundversorgung häufig nicht gewährleistet

Gründau, 7.4.2009

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2009 macht die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) auf die massiven Probleme aufmerksam, denen insbesondere Kinder und Jugendliche in vielen Entwicklungsländern auch heute noch aufgrund von Unter- und Mangelernährung verursachten Krankheiten und einer fehlender medizinischen Grundversorgung ausgesetzt sind. So ist auch die Lage in Guatemala, wo die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) seit fast 20 Jahren mit einem eigenen Kinderdorf sowie weiteren Projekten für bedürftige Kinder im Einsatz ist, weiterhin angespannt.

Über die akute Not hinaus stellen sich für die Kinder und Jugendlichen in Guatemalas Hochland vor allem langfristige Folgen ein. Schwere gesundheitliche Schäden, die ein normales Leben unmöglich machen, gehen außerdem häufig einher mit einer unzureichenden Schulbildung.

„Kinder, die keine Möglichkeit erhalten, sich vor Krankheiten zu schützen und sich regelmäßig satt zu essen, sind jeden Tag mit dem Kampf ums nackte Überleben beschäftigt. Da bleiben wenige bis keine Möglichkeiten, sich auf das Lernen und die eigene Schulausbildung zu konzentrieren, um sich später im Leben selbst besser versorgen zu können“, so Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der weltweit tätigen Stiftung.

„Hinzu kommt, dass die vorhandenen Schulen ohnehin meistens nur notdürftig mit Lernmaterial ausgestattet sind und von nur wenig qualifizierten Lehrern betreut werden. Unter solch katastrophalen Bedingungen haben die Kinder ohne Hilfe von außen praktisch von vornherein keine Perspektive im Leben. Sie können dem Teufelskreis aus Armut und Krankheit kaum entrinnen.“

Um diesen Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu helfen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu bieten, hat die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) im vergangenen Herbst ein neues Ernährungs- und Bildungsprojekt in Guatemala ins Leben gerufen. Dieses ist angelehnt an ähnliche Projekte der Stiftung, die bereits erfolgreich in Guatemala umgesetzt werden. 

„Mit unserem neuen Projekt schaffen wir es, vor allem wieder die ärmsten Kinder der indigenen Bevölkerung in Guatemalas Hochland zu erreichen. Wir versorgen sie mit Nahrung und stellen ihre medizinische Grundversorgung sicher. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Kinder eine ordentliche Schulausbildung erhalten und finanzieren daher den Ausbau und den Unterhalt einer Vor- und Grundschule einschließlich der entsprechenden Lehrmaterialien“, berichtet Hans-Georg Bayer.

Dadurch erhalten weitere rund 150 bedürftige Kinder in Guatemalas verarmten Hochland, neben täglich zwei vollwertigen Mahlzeiten und einer regelmäßigen medizinischen Betreuung, auch geregelten Schulunterricht. Damit erwerben sich die Kinder die grundsätzliche Voraussetzung, später an einer staatlichen Schule einen regulären Schulabschluss absolvieren zu können. Denn die Amtssprache, die auch in den Schulen verpflichtend gilt, ist Spanisch. Und für die einheimische Bevölkerung, die in der Regel nur indigene Dialekte beherrscht, bedeuten die mangelhaften Spanischkenntnisse ein massives Hindernis, um an staatlichen Schulen unterrichtet zu werden bzw. dort gar einen Abschluss erwerben zu können.

„Ein richtiger Schulabschluss ist, wie sonst überall auch, eine der Grundvoraussetzungen dafür, Armut und Not dauerhaft zu entrinnen und sich selbst versorgen zu können“, weiß der Geschäftsführer. „Wir hoffen daher, dass wir viele Spender und Unterstützer finden, die uns dabei helfen, unsere Arbeit für bedürftige Kinder in Guatemala, aber selbstverständlich auch darüber hinaus, fortsetzen zu können. Für die Kinder bedeutet das, die Chance auf ein besseres, menschenwürdiges Leben zu erhalten.“

Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) leistet seit über 20 Jahren transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit, auch eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Damit bietet die Stiftung bedürftigen Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug für eine selbstständige und menschenwürdige Zukunft ohne Abhängigkeiten von weiterer Nothilfe. Die Stiftungsarbeit wird unterstützt durch Spenden und Patenschaften.

Mehr Informationen unter www.kinderzukunft.de oder telefonisch bei der Stiftungszentrale in Gründau unter 06051/4818-0.

 


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