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Hungersnot in Guatemala – Kinderzukunft hilft

Mehr als 400.000 Familien im „Land des ewigen Frühlings“ leiden an akutem Hunger. Mehr als 500 Menschen sind bereits gestorben, darunter viele Kinder. Jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt. Tausende Kinder kämpfen ums Überleben. Die Kinderzukunft hilft diesen Kindern, versorgt sie mit Nahrung und bietet medizinische Betreuung.

Gründau, 2. Oktober 2009

Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) ist seit 1991 in Guatemala tätig. Neben dem Kinderdorf, das rund 150 verwaisten und verlassenen Kindern ein neues Zuhause bietet, betreibt die Stiftung seit Jahren Hungerhilfsprojekte. Ziel ist es, auch den Kindern außerhalb des Kinderdorfes zumindest eine richtige Mahlzeit am Tag zu ermöglichen.
 
„Auch wir spüren die Auswirkungen der Hungersnot“, erklärt Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft. „Die Zahl der unterernährten Kinder steigt rapide und die Krankheitsfälle nehmen zu.“
 
Eine extreme Trockenperiode als Folge des Klimawandels sowie die Vernachlässigung der Landwirtschaft der indigenen Bauern durch die Regierung haben in Guatemala zur aktuellen Krise geführt. Gerade die ländliche Bevölkerung, die Nachkommen der Mayas, leidet. Die meisten Bauern haben nur kleine Grundstücke, die – bei guten Wetterverhältnissen – gerade die Grundversorgung der Familien sichern. Fällt eine Ernte aus, kämpfen die Familien ums Überleben.
 
Leider kann die Kinderzukunft nur eine begrenzte Anzahl von Kindern in ihr Kinderdorf aufnehmen. „Unsere Hilfe außerhalb des Kinderdorfes erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen“ erklärt Elke Ripper, bei der Kinderzukunft Projektbetreuerin für Guatemala. „Zum einen ge-ben wir Kindern aus ärmsten Familien eine warme Mahlzeit am Tag. Damit ist zumindest sichergestellt, dass die Kleinen ausreichend ernährt sind. Darüber hinaus helfen wir den Familien mit Agrarprojekten, die sie durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Landwirtschaft und Viehzucht in die Lage versetzen sollen, das Überleben ihrer Familien zu sichern.“
 
Durch die Missernten steigen nun auch noch die Preise für dringend benötigte Lebensmittel. Mais und schwarze Bohnen, die in Guatemala als Grundnahrungsmittel dienen, sind nur schwer zu bekommen.
 
Um die Hilfeleistungen aufrecht zu erhalten und möglichst vielen Kindern helfen zu können bittet die Kinderzukunft daher jetzt dringend um Spenden.
Spendenkonto-Nummer: 208 855 606, BLZ 500 100 60, Postbank Frankfurt.
 
Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) leistet seit über 20 Jahren transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Entwicklungsregionen. Sie unterhält neben Ernährungs- und Bildungsprojekten eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Auch in der von Erdbeben heimgesuchten Katastrophenregion Indonesien unterstützt sie Kinder in Not. Die Stiftungsarbeit wird finanziert durch Spenden und Patenschaften.


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