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Beim Jahrestreffen der Kinderzukunft 2.112 Euro für Kinder in Not erradelt

Rund 300 Freude und Förderer waren am 9. Oktober 2009 der Einladung der Kinderzu-kunft (Rudolf-Walther-Stiftung) in die Klosterberghalle in Langenselbold gefolgt. Spender, Ehrenamtliche und prominente Gäste, darunter Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minister der Justiz, für Integration und Europa und Stellvertretender Ministerpräsident, Dr. Sascha Raabe (MdB) und Karl Eyerkaufer, Landrat a. D. und Beiratsvorsitzender der Kinderzukunft, erhielten im Rahmen der Präsentation des Jahresberichts 2008 wichtige Informationen und konnten mit einer Tombola und der Aktion „Radeln für Kinder in Not“ aktiv einen Beitrag zur Unterstützung der Hilfsprojekte leisten.

Gründau, 12. Oktober 2009

Jörg-Uwe Hahn, Dr. Sascha Raabe und Karl Eyerkaufer stiegen gleich zu Beginn auf die Räder und erarbeiteten gemeinsam die ersten 90 Euro für Kinderhilfsprojekte der Stiftung. Die Densys GmbH aus Langenselbold hatte sich bereit erklärt, für jeden gefahrenen Kilometer 30 Euro an die Kinderzukunft zu spenden. Das ließen sich die Freunde und Förderer der Stiftung nicht zweimal sagen und traten kräftig in die Pedale: 65 Kandidaten erradelten insgesamt 70,4 Kilometer und somit 2.112 Euro. Darüber hinaus war die Tombola ein voller Erfolg: 2.385 Euro Spenden wurden mit dem Losverkauf erreicht.

Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Meet & Help“. Nachdem die Kinderzukunft in den vergangenen Jahren auf ihren „Jahreshauptversammlungen“ ausschließlich Auskunft über die Arbeit der Stiftung und die Verwendung der Spenden gegeben hatte, sollten diesmal informative Beiträge durch aktive Angebote ergänzt werden. „Alle Gäste können hier vor Ort aktiv etwas für Kinder in Not tun“ erklärt der geschäftsführende Vorstand Hans-Georg Bayer die neue thematische Ausrichtung des Jahrestreffens.

Dr. Sascha Raabe lobte in seinem Grußwort das Konzept der Stiftung. Er selbst ist seit 2003 Pate bei der Kinderzukunft und konnte sich bei einem Besuch im guatemaltekischen Kinderdorf selbst von der vorbildlichen Arbeit der Kinderzukunft überzeugen. „Die Hilfe jedes einzelnen Spenders ist kein Tropfen auf den heißen Stein. Sie bedeutet für jedes gerettete Kind die Welt“ betonte Raabe.

Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft, präsentierte den Jahresbericht 2008. Entgegen dem allgemeinen Trend, der seit 2006 einen Rückgang der Spendenbereitschaft in Deutschland um 14 % verzeichnet, stiegen die Spendeneinnahmen der Kinderzukunft in den letzten zwei Jahren um 5 % auf 1,822 Millionen Euro. Die Gesamtaufwendungen der Stiftung lagen 2008 bei 2,8 Millionen Euro.

Neben den Finanzen ging Hans-Georg Bayer auch auf wichtige Ereignisse 2008 und 2009 ein. So beging das rumänische Kinderdorf in diesem Jahr das 15-jährige Jubiläum und wurde im Rahmen der "Zivilgesellschafts-Gala" Bukarest für die Ausbildungswerkstätten ausgezeichnet. In Guatemala wird das Gesundheitszentrum der Kinderzukunft seit 2008 von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Der Betrieb der Grundschule wird durch die Unterstützung der GLOBUS-Stiftung sichergestellt. Das Kinderdorf in Bosnien-Herzegowina konnte im Mai 2008 sein 10-jähriges Bestehen feiern und freut sich 2009 über eine staatliche Förderung von 150.000 Euro.

Neben den Geldspenden, die die Stiftung für die Finanzierung ihrer weltweiten Hilfsprojekte benötigt, stellen die vielen ehrenamtlichen Helfer eine wichtige Säule ihres Schaffens dar. Stellvertretend für rund 100 Ehrenamtliche, die sich für die Kinderzukunft einsetzen, wurden drei ehrenamtliche Mitarbeiter geehrt und erhielten als kleines Dankeschön einen Präsentkorb: Ursula Echterbruch aus Nidderau, Thomas Wolf aus Niedernhausen und Dr. Wolfgang Schaper aus Heusenstamm.

Teil des bunten Programms war auch die Premiere eines Films, der anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Kinderdorfs in Timisoara mit Unterstützung der acamnetwork_ACAM GmbH aus Frankfurt produziert wurde. Die Lindenmayer Stadtbäckerei trug mit sechs Blechen gespendetem Kuchen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Neben zahlreichen Sachspenden für die Tombola, so zum Beispiel Fluggutscheinen des Aero-Clubs Gelnhausen und Aero-Clubs Langenselbold, einer Digitalkamera von Foto Keunen Gelnhausen, Designer-Armbanduhren von der HIT-Stiftung sowie Erlebnisgutscheinen von meventi deutschland GmbH wurden der Kinderzukunft im Rahmen der Veranstaltung zwei Schecks überreicht: 150 Euro von der Sparkasse Hanau und 100 Euro von der Stadt Langenselbold.

Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) leistet seit über 20 Jahren transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit, auch eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Damit bietet die Stiftung bedürftigen Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug für eine selbstständige und menschenwürdige Zukunft ohne Abhängigkeiten von weiterer Nothilfe. Die Stiftungsarbeit wird unterstützt durch Spenden und Patenschaften.


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