Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

90.000 Kilometer für Hilfsgütertransporte zurückgelegt

Seit zwölf Jahren fährt Hans-Peter Wolf Transporte für die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) und hilft damit Kindern in Not. Vom 16. bis 22. Oktober war er zum 30. Mal im Dienst der guten Sache unterwegs.

Gründau, 2. November 2009

Am 16. Oktober 2009 war es wieder soweit: nach vielen Vorbereitungen trat Hans-Peter Wolf ein weiteres Mal den Weg Richtung Osteuropa an, um Hilfsgüter in das dortige Kinderdorf zu bringen. „Wenn man alle Fahrten zusammenrechnet, ist Herr Wolf schon über 90.000 km für Kinder in Not gefahren“, berichtet Ingrid Bräuer, die bei der Kinderzukunft für das Kinderdorf in Bosnien-Herzegowina zuständig ist. Gemeinsam mit Hans-Peter Wolf hat sie schon 30 Transporte vorbereitet. Diesmal durfte auch sein kleiner Sohn wieder dabei sein. „Wegen der hessischen Herbstferien bot sich das an. Er war schon oft dabei und auch ihm macht es Freude, Kindern in Not zu helfen“, erklärt Hans-Peter Wolf, „Es ist einfach schön zu sehen, dass unsere Hilfe ankommt und vielen Kindern ein besseres Leben ermöglicht.“ Besonderer Dank für den Transport gilt neben Herrn Wolf auch der Firma „Tip Services“ in Köln und der BEWE truck rental GmbH aus Speyer, die den Auflieger für den LKW sowie die Zugmaschi-ne bereitstellten.

Im voll beladenen LKW war diesmal unter anderem ein Zahnarztstuhl für die kinderdorfeigene Praxis. Verschiedene Haushaltsgeräte und Möbelstücke wurden auch mit auf den weiten Weg geschickt. „Nun können die Kinder kochen wie die Profis und sich gemeinsam mit ihren Kinderdorfmüttern schön einrichten“, berichtet Ingrid Bräuer.

Bei der Gründung des Friedensdorfs „Selo Mira“ 1998 war die Idee, Waisenkindern einen Ort des Friedens, eine unbeschwerte Kindheit und ein menschenwürdiges Leben mit Zukunftsperspektive zu bieten. Heute leben nur noch wenige Kriegswitwen und -waisen im Kinderdorf. Doch die Aufgabe, Barrieren zwischen verfeindeten Volksgruppen abzubauen und Kinder unterschiedlichster Herkunft und Religion gemeinsam zu verantwortungsvollen toleranten Menschen zu erziehen, ist geblieben und heute wichtiger denn je.

Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) leistet seit über 20 Jahren transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie nicht nur das Kinderdorf in Bosnien-Herzegowina, sondern neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit auch zwei weitere Kinderdörfer in Guatemala und Rumänien. Damit bietet die Stiftung bedürftigen Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug für eine selbstständige und menschenwürdige Zukunft ohne Abhängigkeiten von weiterer Nothilfe. Die Stiftungsarbeit wird unterstützt durch Spenden und Patenschaften.
Weitere Informationen unter: www.kinderzukunft.de