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Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) ist „Stiftung des Jahres 2009“
10.000 Euro Preisgeld für Hungerhilfsprojekte in Guatemala

Gründau. Am 17. November wurde im Rahmen des Hessischen Stiftungstages die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) für ihre nachhaltige und qualitativ vorbildliche Arbeit von der Hessischen Landesregierung als „Stiftung des Jahres 2009“ ausgezeichnet. In welches Hilfsprojekt das mit 10.000 Euro dotierte Preisgeld investiert werden soll, musste der Vorstand der Kinderzukunft nicht lange überlegen: Aktuell sind besonders die hungernden Kinder in Guatemala auf Unterstützung angewiesen. 

Gründau, 17. November 2009

„Ein Volk, das hungert, ist ein Volk ohne Frieden“ – dieses Sprichwort stammt aus Guatemala und bezeichnet die innenpolitische Lage äußerst treffend. Der jahrelange Bürgerkrieg, soziale Ungerechtigkeit und eine ungewöhnliche Dürreperiode führten das zentralamerikanische Land in eine Ernährungskrise. Rund 500 Menschen fielen der Hungersnot bereits zum Opfer, jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt.

Im Kinderdorf der Kinderzukunft, das mit Hilfe von Patenschaften und Spenden unterhalten  wird, finden etwa 150 verwaiste Mädchen und Jungen eine neue Heimat. Hier leben sie in kleinen „Familien“, werden medizinisch betreut und erhalten eine Schul- und Berufsausbildung als Grundvoraussetzung für eine bessere Zukunft.
Um aber auch Kinder außerhalb des Kinderdorfes vor dem Hungertod zu schützen, betreibt die hessische Stiftung zusätzlich Hungerhilfsprojekte. Dort leistet die Kinderzukunft neben der Ernährung und Schulausbildung der Kinder auch deren Familien Hilfestellungen bei Landwirtschaft und Viehzucht. „Unser Ziel ist die ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘“, erläutert Elke Ripper. „Nur so können die guatemaltekischen Bauern unabhängig von fremder Hilfe werden. Nur so ist eine nachhaltige Unterstützung möglich.“

Seit 1991 ist die hessische Stiftung in Guatemala tätig und spürt die Auswirkungen der Hungersnot sehr deutlich. „Die Zahl der unterernährten Kinder steigt rapide“, erklärt Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft. „Deshalb können wir die 10.000 Euro Preisgeld in Guatemala sehr sinnvoll einsetzen, obwohl natürlich noch mehr Geld und noch mehr Hilfe dringend benötigt werden.“

Die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) setzt sich seit mehr als 20 Jahren in Krisengebieten der ganzen Welt für Kinder in Not ein. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Kinderdörfer in Rumänien, Bosnien-Herzegowina und Guatemala. Durch schnelle und transparente Hilfe konnte sie schon Tausenden Kindern den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft ebnen. Das Besondere ist, dass garantiert 100 % der gesammelten Spendengelder direkt bei den Kindern ankommen. Für ihren verantwortungsvollen Umgang mit Spenden wird die Stiftung daher seit Jahren regelmäßig auch mit dem Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter: www.kinderzukunft.de

 


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