Logo der Stiftung Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not
Stiftung Kinderzukunft - Angaben zum Spendenkonto

Schule in Guatemala vom Einsturz bedroht   

Tropensturm und Vulkanausbruch haben Ende Mai Guatemala heimgesucht. Im Dorf „La Esperanza“ wurde die Schule schwer beschädigt und droht einzustürzen. Die Stiftung Kinderzukunft bittet um Spenden für den Wiederaufbau.

Gründau, 16. Juni 2010

Der Tropensturm „Agatha“ hat in Zentralamerika für Überschwemmungen, Erdrutsche und Verwüstungen gesorgt. Die traurige Bilanz: 152 Tote, 100 Menschen werden vermisst, Tausende sind obdachlos. Guatemalas Präsident Álvaro Colom bezeichnet „Agatha“ als schlimmsten Sturm seit fünf Jahren und rief für das Land den Notstand aus.

Neben den Wassermassen sorgte der Vulkanausbruch des „Pacaya“ südlich von Guatemala-City für eine 10 cm dicke Ascheschicht in der gesamten Region. Der Flughafen der Hauptstadt musste für eine Woche geschlossen werden. Hilfslieferungen wurden so zusätzlich erschwert.

Auch Vertreter der Kinderzukunft, die Ende Mai das Kinderdorf der Stiftung in Quetzaltenango sowie die Entwicklungsprojekte im Umland besuchten, waren von der Katastrophe betroffen. „Zum Glück ist den Kindern aus unserem Dorf nichts passiert. Aber Tausende Familien haben alles verloren und sind nun dringend auf Unterstützung angewiesen“, erklärt Cornelia Wolff, Leiterin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. „Wenn wir nicht schnell handeln, könnte z.B.  die Schule in La Esperanza einstürzen und 150 Kinder erhielten keinen Unterricht.“

Auf der Rückfahrt von Quetzaltenango nach Guatemala-City kommt das Team der Kinderzukunft selbst mitten in den Tropensturm. „Wir haben Menschen gesehen, die bis zur Brust in Wasser und Schlamm standen und versucht haben, ihre Habseligkeiten zu retten“, beschreibt Cornelia Wolff die Lage. Brücken wurden einfach weggespült, die Landstraßen verwandelten sich in Wasserfälle. „Am schlimmsten betroffen sind – wie so oft – die Ärmsten der Armen“, resümiert Wolff. „Die einfachen Hütten in den Randgebieten fallen als erste den Wassermassen zum Opfer.

Die Kinderzukunft ruft zu Spenden für Guatemala auf. „Selbstverständlich möchten wir den Opfern der Katastrophe gerne helfen“, betont Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Stiftung.

Die Kinderzukunft wurde für vorbildliches Engagement und beispielhafte Stiftungsarbeit von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres 2009 ausgezeichnet.


dzi spendensiegel
Deutsches Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI)

Geprüft + Empfohlen

 

Transparente Zivilgesellschaft

 

Stiftung des Jahres 2009



Stifter gesucht

Mehr erfahren Sie hier...


Link zu unserer Facebook-ProfilseiteLink zu Videos der Kinderzukunft auf YouTube