Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Jessica Schwarz neue Botschafterin der Stiftung Kinderzukunft

Jessica Schwarz, Schauspielerin und Bambi-Preisträgerin, unterstützt die Stiftung Kinderzukunft als Botschafterin. Bei ihrem Besuch im rumänischen Kinderdorf überzeugt sie sich vor Ort von der Arbeit der Stiftung.

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Gründau, 07. September 2010

Jessica Schwarz, Schauspielerin und Bambi-Preisträgerin, unterstützt die Stiftung Kinderzukunft als Botschafterin. Bei ihrem Besuch im rumänischen Kinderdorf überzeugt sie sich vor Ort von der Arbeit der Stiftung.

„Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer sozialen Organisation, bei der ich mit meinem Einsatz nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig ein Hilfsprojekt unterstützen und zu 100 Prozent dahinter stehen kann. Was gibt es wertvolleres in dieser Welt, als Kindern Freude und Geborgenheit zu geben. Als dann die Stiftung Kinderzukunft aus meiner Heimat Hessen auf mich zukam, war ich sofort begeistert. Ich habe mich bereits vor Ort im Kinderdorf in Rumänien vom Engagement der Organisation und deren Mitarbeiter persönlich überzeugen können. Es ist beeindruckend, zu sehen und zu erleben, was die Mitarbeiter der Kinderzukunft leisten.“

Jessica Schwarz wollte nicht nur aus der Ferne – auf Fotos oder Filmen – begutachten, was die Stiftung Kinderzukunft mit ihren Hilfsprojekten bewirkt. Sich vor Ort selbst ein Bild machen, mit den Kindern und Jugendlichen sprechen und erleben, wie viel die Hilfe tatsächlich bewirkt, das war das Ziel ihrer Reise. Außerdem wollte die Schauspielerin sicher gehen, dass ihr Engagement der richtigen Organisation zugute kommt und die Spenden auch wirklich bei den bedürftigen Kindern ankommen.

Einmal angekommen dauerte es nicht lange und die Kinder im Dorf hatten Jessica Schwarz in ihr Herz geschlossen. Ganz begeistert waren die Schützlinge, dass die Schauspielerin aus dem fernen Deutschland von Anfang an mitten drin war im Geschehen: ob Puppentheater, Klettern, Schminken oder einfach nur Toben – der prominente Besuch war mit von der Partie.

„Die Kinder, denen wir in Rumänien helfen, sind so viel Aufmerksamkeit gar nicht gewohnt. Die meisten stammen aus Familien, in denen ihnen Gleichgültigkeit, Desinteresse und Gewalt entgegen gebracht wird. Freude und Geborgenheit finden viele erst hier im Kinderdorf“, erklärt Cornelia Wolff, Leiterin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kinderzukunft. „Die Tage mit Jessica waren deshalb ein ganz besonderes Erlebnis für die Kinder.“

Jessica-Schwarz_Bild-3Aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen waren begeistert. Auch Jessica Schwarz hat im rumänischen Kinderdorf ihr Herz verloren. „Ich werde ganz bestimmt wiederkommen“, hat sie ins Gästebuch geschrieben. Die Kinder freuen sich schon.

 

Als das Kinderdorf 1994 eingeweiht wurde, war es das erste Kinderdorf in Rumänien. Die Fernsehberichte über die schockierenden Zustände in den Heimen und das aussichtslose Leben verwahrloster Straßenkinder sorgten damals auch in Deutschland für Schlagzeilen.
Seit 15 Jahren finden Waisen und Kinder aus sozial schwachen Familien, deren Eltern nicht einmal für das Nötigste aufkommen können, im Kinderdorf ein liebevolles neues Zuhause. Hier erhalten sie auch die Möglichkeit zur staatlich anerkannten Ausbildung und damit die Chance auf ein Leben mit Zukunft.

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Neben dem rumänischen unterhält die Stiftung eigene Kinderdörfer in Guatemala und Bosnien-Herzegowina.
Darüber hinaus hilft sie Not leidenden Kindern in zahlreichen weltweiten Ernährungs- und Bildungsprojekten.
Neben Obdach, Nahrung, medizinischer und psychologischer Betreuung ist eine fundierte Ausbildung besonders wichtig für die Kinder. Nur wenn sie zur Schule gehen und anschließend einen Beruf erlernen können, haben sie die Chance, dem Elend und der Gewalt, aus der sie kamen, langfristig zu entfliehen. In den Kinderdörfern der Stiftung haben die Schützlinge daher nach dem Schulabschluss die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Sie haben damit die nötige Vorraussetzung, um ihre Zukunft selbst gestalten und später auf eigenen Beinen stehen zu können.

 

Die Arbeit der Stiftung finanziert sich durch Spenden, Patenschaften, Zustiftungen und Testamentsspenden. Da sämtliche Verwaltungskosten der Stiftung durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen gedeckt werden, gelangen alle Spenden zu 100 % an die bedürftigen Kinder.

Die Kinderzukunft wurde für vorbildliches Engagement und beispielhafte Stiftungsarbeit von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres 2009 ausgezeichnet.

Für den vorbildlichen Umgang mit Spenden wird die Kinderzukunft seit vielen Jahren regelmäßig mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet. Das Siegel wird ausschließlich an vertrauenswürdige Institutionen vergeben, die nachweislich einen vorbildlichen Umgang mit allen Spenden gewährleisten.