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Leuchtende Augen bei Klein und Groß

Bei der „Weihnachtspäckchen-Aktion 2010“ der Stiftung Kinderzukunft wurden deutschlandweit rund 26.000 Päckchen gesammelt. Die Freude bei den beschenkten Kindern in Bosnien-Herzegowina und Rumänien war riesig. Auch die ehrenamtlichen Helfer, die die Päckchen vor Ort verteilt haben, sind noch immer tief beeindruckt von ihren Erlebnissen.


Kinder und Jugendliche aus Deutschland haben in der Vorweihnachtszeit Solidarität mit armen Altersgenossen geübt, die zu Weihnachten keine Geschenke bekommen. In 193 Schulen und Kindergärten wurden eifrig Süßigkeiten, Schreib- und Malutensilien sowie Spielsachen zu Geschenken verpackt. Darüber hinaus beteiligten sich über 100 Unternehmen mit Päckchen, Spenden oder als eine der 97 nationalen Sammelstellen.

Beschenkt werden bei der 1995 ins Leben gerufenen Weihnachtspäckchen-Aktion nicht nur arme und verlassene Kinder in Osteuropa. „Die Kinder hier in Deutschland erfahren, dass es ganz in unserer Nähe unzählige Altersgenossen gibt, die nur davon träumen können, das Fest der Liebe zusammen mit ihrer Familie zu feiern. Viele von ihnen bekommen nur ein Geschenk zu Weihnachten, das ist das Päckchen aus Deutschland“, erklärt Cornelia Wolff, Projektleiterin der Aktion, die 2010 bereits zum dritten Mal den Weihnachtspäckchen-Transport nach Rumänien begleitete.

Auch für die vielen ehrenamtlichen Helfer ist die Aktion etwas ganz besonderes. „Es ist schon ein ganz anderes Gefühl, gerade an Weihnachten, wenn man auf der Reise nach Rumänien gesehen hat, wie die vielen armen Menschen dort leben müssen. Das rückt so einiges, worüber wir uns hier in Deutschland Sorgen machen, in ein anderes Licht“, beschreibt Axel Brinkmann seine Erfahrungen. Der 43-jährige IT-Spezialist aus Rodgau ist gemeinsam mit seiner Frau Ramona seit 2009 ehrenamtlich für die Stiftung tätig und zum zweiten Mal bei der Verteilung der Päckchen in Rumänien dabei.

Hans-Peter Wolf, Beiratsmitglied der Kinderzukunft, der seit über zehn Jahren den Weihnachtspäckchen-Konvoi nach Bosnien-Herzegowina leitet, war von den noch immer sichtbaren Folgen des Krieges in vielen Ortschaften schockiert. „In Breza und Vareŝ, zwei Städten südlich von Sarajevo, in denen wir in diesem Jahr erstmals Päckchen überbracht haben, sind auch heute 16 Jahre nach Kriegsende unzählige Häuser sowie Fabriken und Industrieanlagen verlassen und zerstört. Die Menschen leben hier unter furchtbaren Bedingungen.“

„Unser besonderer Dank gilt allen kleinen und großen Helfern, ohne die diese großartige Aktion nicht möglich gewesen wäre“, betont Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft. „Aber auch unsere Kooperationspartner, darunter viele Unternehmen wie zum Beispiel DHL, die Hit-Märkte oder Intel, haben maßgeblich zum Erfolg der Aktion beigetragen.“

Am 7. Dezember 2010 brachte ein Hilfskonvoi 8.000 Päckchen nach Rumänien. Am zweiten Weihnachtsfeiertag machte sich der Weihnachtspäckchen-Konvoi nach Bosnien-Herzegowina mit knapp 18.000 Päckchen auf den Weg. Die Geschenke wurden an bedürftige Kinder in Kinderheimen, Krankenhäusern, Schulen und Elendsvierteln verteilt.

Die Stiftung Kinderzukunft leistet seit 1988 nachhaltige Hilfe für Not leidende Kinder. Neben zahlreichen weltweiten Projekten unterhält die Stiftung eigene Kinderdörfer in Guatemala, Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Dort bietet sie Kindern nicht nur ein sicheres Zuhause und eine lebensnotwendige Grundversorgung, sondern auch eine fundierte Schul- und Berufsausbildung als Basis für ein späteres Leben ohne Armut.


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