Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Stiftung Kinderzukunft lädt Freunde und Förderer zu Informationsveranstaltung über das aktuelle Erbrecht ein.

Viele Unsicherheiten sind mit dem Thema Erben verbunden. Zwei Drittel der Bundesbürger haben kein Testament verfasst. Dies ist riskant, denn: Wenn kein gültiges Testament existiert, bestimmt der Staat, wer erbt.

„Immer häufiger treten Spender mit Fragen rund um die Themen Erbschaft und Zustiftung an uns heran. Deshalb haben wir mit Herrn Rechtsanwalt und Notar Eberhard Uhlig einen Fachmann aus der Region für den Vortrag "Ein Testament richtig gestalten" gewonnen“, erklärt Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kinderzukunft.

Rund 60 Gäste kamen am Montagabend in den Congress Park Hanau, um sich über die aktuelle Rechtslage zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Karl Eyerkaufer, Landrat a. D. und Beiratsvorsitzender der Kinderzukunft, stellte Hans-Georg Bayer, die Arbeit der Stiftung vor. „Mehr als zwei Millionen Kinder verhungern jährlich auf unserer Erde. Das ist eine andauernde Katastrophe, gegen die leider noch immer viel zu wenig getan wird! Jede Spende kann helfen, Kinder aus größter Not zu retten. Und mit einem Testament kann man nachhaltig viel bewegen“, betont Hans-Georg Bayer.

„Viele Menschen glauben, es sei überflüssig ein Testament zu errichten. Ich kenne sogar Fälle, in denen nur ein Haustier als Erbe eingesetzt werden sollte. So etwas ist ungültig und dann erbt am Ende vielleicht nur der Staat“, berichtet Eberhard Uhlig im Rahmen seines zweistündigen Vortrags. „Nur mit einem wirksamen Testament kann ich sicher sein, dass mein Wille auch verwirklicht wird.“ Neben den Familienangehörigen können auch gemeinnützige Organisationen oder Stiftungen wie die Kinderzukunft als Erbe benannt werden. So wurde bereits aus einer Erbschaft ein Fond eingerichtet, der – gemäß dem Wunsch einer Spenderin – den Schützlingen in Guatemala ein Studium finanziert.