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„Reich ist der, der viel gibt“ –
Erfolgreiches Jahrestreffen der Kinderzukunft

 

Gemeinsam mit ihrer Botschafterin Jessica Schwarz, Frank Lehmann, Stefan Grüttner, Dr. Sascha Raabe und über 300 Freunden und Förderern feierte die Stiftung Kinderzukunft am vergangenen Freitag in Langenselbold ihr Jahrestreffen.

Heinz-Werner Binzel, Vorstandsvorsitzender, und Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft, blickten in der Klosterberghalle dankbar auf ein weiteres erfolgreiches Jahr der Hilfe für Kinder in Not. „Zusammen mit 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern und Tausenden von Spendern und Paten ist es uns gelungen, ärmsten Kindern und ihren Familien aus dem Elend zu verhelfen“, berichtete Heinz-Werner Binzel, der gerade von seiner Reise in die Hilfsprojekte der Stiftung in Guatemala zurückgekehrt war.

Sozialminister Stefan Grüttner, der die Grüße des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier überbrachte, bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und machte klar, dass „nicht der, der viel besitzt, reich ist, sondern der, der viel gibt.“

Frank Lehmann, ARD-Journalist und Beiratsmitglied der Stiftung, stellte in einem Interview mit Jessica Schwarz seine journalistischen und humoristischen Qualitäten unter Beweis. Neben Details aus ihrem Privatleben - „Ich stehe auf Techniker und bin der Liebe wegen nach Wien gezogen“, plauderten die beiden über Jessica Schwarz’ Beweggründe, sich für die Kinderzukunft einzusetzen. Zum einen hat die Schauspielerin sowohl Guatemala als auch Rumänien bereits selbst bereist und sich dort ein eigenes Bild von der Armut der Kinder gemacht. Zum anderen war es Jessica Schwarz wichtig, sich langfristig für eine Organisation zu engagieren. „Ich habe viele Anfragen von anderen, großen Hilfsorganisationen abgelehnt, bevor mich die Kinderzukunft fragte, ob ich sie unterstützen möchte.“ Es freue sie, sich für eine Stiftung aus ihrer Heimat Hessen einzusetzen. Jessica Schwarz bezeichnete sich selbst als „treue Tomate“. Für die nächsten Jahre plane sie, ins rumänische Kinderdorf zurückzukehren, außerdem möchte sie unbedingt nach Guatemala und auch die Hilfeprojekte dort besuchen.

Dr. Sascha Raabe, der seit 2005 eine Patenschaft bei der Kinderzukunft hat und das Kinderdorf in Guatemala bereits selbst besucht hat, ging in seinem Grußwort auf weltweit herrschende Kinderarmut und die hohe Kindersterblichkeit ein. Nachhaltige Konzepte wie das der Kinderzukunft seien Schlüssel zur Rettung dieser Kinder. Auch sei die Stiftung ein verlässlicher Partner in den Projektländern, deren Regierungen gerade mit der Versorgung und der Ausbildung der Kinder oft überfordert seien.

Alois Klein, der gemeinsam mit seiner Frau Hilde seit 1994 die Stiftung Kinderzukunft unterstützt, sprach in seinem Bericht von persönlichen Erfahrungen als Pate und von seinen vier Projektreisen, die er ins Kinderdorf der Stiftung in Guatemala unternommen hat.
Tief beeindruckt sei er immer wieder von der Wärme und Herzlichkeit im Kinderdorf. Dem Paar gefalle außerdem, dass sie als Förderer bei der Kinderzukunft die Wirksamkeit ihrer Spenden unmittelbar nachvollziehen können. „Unsere Patentochter Oli hat uns sogar zu glücklichen Großeltern gemacht.“

Zum Programm gehörten neben einem aktuellen Film über das Kinderdorf in Rumänien eine Tombola, die rund 2.400 Euro Spenden einbrachte und die Mitmach-Aktion „Trimm Dich für Kinder in Not“, bei der die Gäste mit einer Gymnastik-Übung Spenden für die Kinderzukunft sammelten. Für eine Minute Wandsitzen spendete die Aeolus Bikes GmbH aus Rodgau 30 Euro an die Kinderzukunft. 2.970 Euro Spenden für die Hilfsprojekte der Stiftung kamen dabei zusammen. Außerdem hatten die Gäste Gelegenheit, sich in der Pause ein persönliches Autogramm von Jessica Schwarz abzuholen. Die Beliebtheit der sympathischen Schauspielerin spiegelte sich in der nicht enden wollenden Schlange vor ihrem Autogrammtisch wider.

Bei der Tombola gab es neben dem von Möbel Höffner aus Gründau gespendeten Hauptpreis, einem Kaffeevollautomaten, attraktive Preise wie beispielsweise Ehrenkarten für ein Heimspiel der Eintracht Frankfurt und eine Übernachtung im Designhotel von Jessica Schwarz in Michelstadt zu gewinnen.

Die Stiftung Kinderzukunft leistet seit 1988 transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit auch eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Seit Jahren trägt die Kinderzukunft das Spendesiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen.

Die Arbeit der Stiftung finanziert sich durch Spenden, Patenschaften, Zustiftungen und Testamentsspenden. Da sämtliche Verwaltungskosten der Stiftung durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen gedeckt werden, gelangen alle Spenden zu 100 Prozent an die bedürftigen Kinder.


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