Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

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Siegfried Rauch mit Ehefrau Karin

 

Gründau, 15. Mai 2012

Siegfried Rauch bezeichnet sich selbst als „ausgesprochenen Familienmenschen“. Der Vater von zwei Söhnen und stolzer Opa einer Enkeltochter und eines Enkelsohns fühlt sich im Kreise seiner Lieben besonders wohl. Hier tankt er Kraft und Energie, um die vielen Herausforderungen zu stemmen, die mit den Drehs und öffentlichen Auftritten einhergehen.

Gerade weil er ein liebevolles Zuhause und das friedliche und harmonische Familienleben so schätzt, ist es ihm eine Herzensangelegenheit, sich für die Menschen einzusetzen, die schutzlos, allein und in Not geraten sind. Die Belange der Kinder liegen ihm hierbei besonders am Herzen.

Herr Rauch, warum setzen Sie sich für Kinder in Not ein?
„Gerade wir, die wir heute auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dürfen nicht vergessen, dass es Not leidende Menschen gibt, die nur Schatten kennen. Besonders Kinder, die keine Eltern haben, die auf der Straße leben oder krank sind, brauchen unsere Hilfe.
Ich habe selbst die Schrecken des Krieges miterlebt und fühle mit den Menschen, die heute Opfer von Flucht und Vertreibung, Hunger und Armut werden.“

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
„Mein Vater war im Zweiten Weltkrieg in Russland. Er ist von Minsk bis Regensburg zu Fuß nach Hause gelaufen. Als er in unserem Dorf ankam und wir Kinder ihn die Straße entlanglaufen sahen, haben wir unseren eigenen Vater nicht wiedererkannt. Er war ganz abgemagert und hatte keine Zähne mehr. Der Krieg hat die Menschen verändert, aber leider haben sie nichts daraus gelernt.“

Wie kamen Sie zur Stiftung Kinderzukunft?
„Ich habe im November 2010 zum ersten Mal von der Weihnachtspäckchen-Aktion der Kinderzukunft erfahren. Hierbei packen Kinder in Deutschland Geschenke für Kinder in Not. Die Stiftung bringt die Päckchen dann zu den armen Kindern in Osteuropa. Die Idee gefiel mir gleich. Sie schafft eine Verbindung von den Kindern hier, die alles haben, zu ihren Altersgenossen, die froh sind, wenn sie überhaupt ein Geschenk zu Weihnachten bekommen. Auch die internationalen Hilfsprojekte der Kinderzukunft haben mich überzeugt. In Guatemala kämpfen wir zum Beispiel erfolgreich gegen die Unterernährung der Kinder im Hochland.“

Was gefällt Ihnen besonders an der Stiftung Kinderzukunft?
„Die Stiftung hilft Kindern nachhaltig. Das bedeutet, die Schützlinge in den Hilfsprojekten bekommen nicht nur etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf. Sie können nach der Schule sogar eine Ausbildung machen. Damit haben sie eine reelle Chance auf einen Beruf. Nur so können sie der Armut entkommen und später auf eigenen Beinen stehen.“

Was möchten Sie als Botschafter der Kinderzukunft bewegen?
„Ich möchte die Menschen in Deutschland aufrütteln und motivieren. Vielen bei uns geht es sehr gut, das vergessen wir manchmal. Jeder kann schon mit einer kleinen Gabe viel bewirken. Es sind nicht die Millionäre, die uns retten werden. Es sind Menschen wie Du und ich, die aufstehen und mitmachen. So können wir gemeinsam – Schritt für Schritt – die Welt verändern.“


Die Stiftung Kinderzukunft leistet seit 1988 transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit auch eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Rumänien. Für diese vorbildliche Arbeit wurde die Kinderzukunft von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres 2009 ausgezeichnet. Seit Jahren trägt die Kinderzukunft das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen.

Die Arbeit der Stiftung finanziert sich durch Spenden, Patenschaften, Zustiftungen und Testamentsspenden. Da sämtliche Verwaltungskosten der Stiftung durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen gedeckt werden, gelangen alle Spenden zu 100 Prozent an die bedürftigen Kinder.

 

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Kontakt: Vera Berding, Tel. 06051/4818-16, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!