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Stiftung Kinderzukunft - Angaben zum Spendenkonto

Gestern kam es in Guatemala erneut zu einem heftigen Erdbeben der Stärke 6,2. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte ein großes Beben mit einer Stärke von 7,4 42 Tote sowie 150 Verletzte gefordert und war damit das schwerste Erdbeben in Guatemala seit 1976. Über eine Million Menschen sind von den Auswirkungen betroffen. Das Kinderdorf und die Projekte der Kinderzukunft blieben unversehrt. Seit dem Wochenende leistet die Stiftung Kinderzukunft mit Lebensmitteln Soforthilfe in der betroffenen Region.

 

Vier Transporter der Stiftung Kinderzukunft fuhren am Samstag in die 20 Kilometer entfernte Gemeinde San Juan Ostuncalco westlich von Quetzaltenango und verteilten dort die ersten 100 Säcke mit Lebensmitteln an Familien, die nach dem Erdbeben obdachlos sind.

„Unsere Lage ist katastrophal“, erklärt der Vorsitzende der Gemeinde Noel Rene Lopez. „44 Häuser sind komplett zerstört, 67 Gebäude sind so stark beschädigt, dass die Bewohner sie nicht mehr betreten dürfen.“ Hunderte Menschen wurden in Notunterkünften gebracht. Vor allem die Kinder leiden unter der Kälte. „Die staatlichen Hilfsorganisationen reagieren nur langsam. Wir danken den Helfern der Kinderzukunft herzlich für ihre schnelle Hilfe“, betont Lopez.

„Glücklicherweise sind alle Kinder und Mitarbeiter wohlauf“, berichtet Werner Otoniel Monzón, der Direktor des Kinderdorfs. „Unser Kinderdorf ist einer der sichersten Orte in Guatemala. Die Gebäude sind solide und aus Stein gebaut. Die Unterkünfte der armen Bevölkerung halten hingegen einem solch starken Erdbeben nicht Stand. Ihre Hütten sind aus Lehm und oft an Abhängen erbaut. Diese Behausungen rutschen einfach ab. Die Bewohner stehen vor dem Nichts.“

„Wir tun selbstverständlich alles, was in unserer Macht steht, um nun schnell und unbürokratisch zu helfen“, betont Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft. „Es ist besonders schlimm, dass bei solchen Katastrophen immer die Ärmsten am meisten betroffen sind, vor allem die armen Kinder. Diese bedauernswerten Menschen brauchen nun dringend Lebensmittel, Medikamente und Baumaterial. Dafür benötigen wir Spenden, um zu helfen.“

Auch die kleine Paula hat ihr Zuhause verloren. Ihre Familie, die bisher vom Kartoffel- und Maisanbau gelebt hat, ist sein Donnerstag in einem der provisorischen Lager untergebracht. „Unser Haus ist kaputt. Ich hatte solche Angst. Es ist kalt und wir können nicht zurück.“ Paulas Mutter ist erleichtert: „Ich danke Gott, dass wir alle überlebt haben. Zum Glück bekommen wir hier Hilfe.“

Um möglichst vielen Opfern des Bebens zu helfen, bittet die Stiftung Kinderzukunft um Spenden: Spendenkonto: 208 855 606, BLZ: 500 100 60, Postbank Frankfurt.


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