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Trotz minus 15 Grad und meterhohem Schnee ist es den Helfern der Stiftung Kinderzukunft Anfang der Woche gelungen, in Anina und Timisoara die ersten Weihnachtspäckchen an arme Kinder zu verteilen. Strahlende Augen und grenzenlose Freude belohnten für die Strapazen der Reise.

 

Behutsam zupft die zweijährige Alina am Aluminiumpapier des Schokoladennikolaus, packt ihn aus und beißt genüsslich hinein. Mit großen Augen bestaunt sie den Inhalt ihres Päckchens. Geradezu andächtig nimmt sie langsam eine Überraschung nach der anderen heraus, betrachtet sie und strahlt über das ganze Gesicht. Die rosafarbene Fleecejacke aus ihrem Weihnachtspäckchen zieht Alina gleich an: „so weich“ raunt sie und streicht über den kuscheligen Stoff.

Alina und ihre vier Geschwister leben zusammen mit ihren Eltern in einem Zimmer, ohne Heizung, ohne fließendes Wasser. Der Steinfußboden strahlt eine Kälte aus, die der winzige Holzofen – die einzige Wärmequelle im Raum – kaum zu lindern vermag. Das Spielzeug der Kinder findet auf einem Regalboden neben einem Weißkohlkopf und anderen Lebensmitteln Platz: zwei kleine Stofftiere und ein Barbie-Pferd, dem ein Bein fehlt. Die Toilette der Familie steht 15 Meter vom Haus entfernt: eine Holzhütte mit Stoffvorhang, heute von meterhohem Schnee umgeben.

Wir fragen Alinas Mutter, wie sie mit den Kindern Weihnachten feiert. Betretenes Schweigen. „Wir werden sehen, was wir machen“, bringt sie hervor. Uns ist klar, dass es nicht viel sein kann, was sich die Familie am Heiligen Abend teilt. Vielleicht gibt es etwas Besonderes zu Essen, etwas Süßes für die Kleinen. Die Geschenke, die wir nach Sacalaz, ein Dorf 12 Kilometer von Timisoara entfernt, bringen, sind die einzigen, die Alina und ihre Geschwister bekommen werden.

„Es ist bedrückend zu sehen, unter welch schwierigen Bedingungen viele Menschen in Rumänien noch immer leben müssen“, erklärt Cornelia Wolff, Leiterin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stiftung Kinderzukunft und zum vierten Mal bei der Verteilung der Päckchen dabei. „Noch immer gibt es in diesem Land viel Elend und unsere Hilfe wird hier weiterhin dringend benötigt.
Doch bei allen traurigen Momenten, die die Reise mit sich bringt, wärmen die Tage in Rumänien unsere Herzen. Mitzuerleben, wie die wochenlange Spannung auf den großen Tag sich in grenzenlose Freude verwandelt, wie gebrauchte Spielzeugautos vergnügtes Quietschen und Jubelschreie auslösen, wie Glasperlen und Seifenblasen mitten im Nirgendwo die festlichste Stimmung verbreiten – das ist das Größte.“

Sechs Mitarbeiter der Stiftung Kinderzukunft und sieben Unternehmensvertreter aus ganz Deutschland haben sich am Sonntag auf den 1.251 Kilometer weiten Weg nach Rumänien gemacht, um – stellvertretend für alle Päckchenpacker aus Deutschland – Kindern, die im Westen Rumäniens in großer Armut leben, ein Weihnachtsgeschenk zu überbringen.
Die Braun GmbH aus Marktheidenfeld, Continental aus Frankfurt, Procter & Gamble aus Groß-Gerau, Seybert & Rahier aus Immenhausen und Siemens aus Erlangen haben Mitarbeiter entsandt, die miterlebt haben, wie viel Begeisterung und Freude die Weihnachtspäckchen bringen.

Mit Aktionen wie den „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“, hilft die Kinderzukunft auch denjenigen, die nicht direkt in einem ihrer Projekte betreut werden. Dafür sammelt die Stiftung seit 1995 in einer groß angelegten Aktion alljährlich Weihnachtspäckchen. Diese werden per LKW nach Osteuropa gebracht und dort in Heimen, Kindergärten, Krankenhäusern und Elendsvierteln verteilt.


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