Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Rund 31.000 Weihnachtspäckchen konnte die Stiftung Kinderzukunft im vergangenen Dezember für bedürftige Kinder in Rumänien sowie in Bosnien und Herzegowina sammeln. Mehr als 160 Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten, 140 Unternehmen und über Tausend Menschen aus ganz Deutschland haben sich beteiligt und damit in der Vorweihnachtszeit nicht nur an die eigene Bescherung gedacht, sondern auch an Kinder in Not.

 

Gründau, 18. Januar 2013

Bereits Anfang Dezember brachten zwei Lkw die ersten 10.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien. Verteilt wurden die Geschenke in und um Timisoara von Mitarbeitern der Kinderzukunft sowie Vertretern teilnehmender Unternehmen wie Continental, Procter & Gamble und Siemens, die von Pressevertretern aus Deutschland begleitet wurden. In der Woche vor Weihnachten traten zwei Lkw die Reise nach Lukavac an.

 

„Ich war diesmal schon zum zweiten Mal dabei und wieder tief beeindruckt. Die schreckliche Armut auf der einen und die riesige Freude der Kinder über die einfachsten Dinge auf der anderen Seite, haben mich und die anderen Helfer tief berührt“, resümiert Elke Wennhak, Mitarbeiterin von Procter & Gamble. „Dass es in Rumänien anders aussieht als bei uns, das war allen im Team schon vorher klar. Dass es aber dort Kinder gibt, die nicht satt zu essen bekommen, weil ihre Eltern kein Geld haben, hat uns schockiert.“

 

„Wir, die wir die Geschenke in Rumänien und Bosnien verteilen, feiern schon Wochen vor Weihnachten Bescherung“, erklärt Cornelia Wolff, die bei der Stiftung Kinderzukunft für die Weihnachtspäckchen-Aktion verantwortlich ist. „Dieser ganz besondere Moment, wenn die Kleinen ihre Päckchen aufreißen, die Gaben betrachten und mitten in Armut und Hoffnungslosigkeit Jubelschreie anstimmen, das ist das Größte. Wir danken allen Mitstreitern in Deutschland dafür, dass sie diesen Kindern einen Moment des Glücks geschenkt haben.“

 

Die Stiftung Kinderzukunft, die in 2013 ihr 25-jähriges Bestehen feiert, leistet transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit auch eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Rumänien sowie in Bosnien und Herzegowina. Für diese vorbildliche Arbeit wurde die Kinderzukunft von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres 2009 ausgezeichnet. Seit Jahren trägt die Kinderzukunft das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen.

 

Die Arbeit der Stiftung finanziert sich durch Spenden, Patenschaften, Zustiftungen und Testamentsspenden. Da sämtliche Verwaltungskosten der Stiftung durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen gedeckt werden, gelangen alle Spenden zu 100 Prozent an die bedürftigen Kinder.