Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Anfang des Jahres 2015 nahm Werner Wegener eine private Reisedurch Mexiko und Guatemala zum Anlass, sein mittlerweile viereinhalbjähriges Patenkind Madelyn im Kinderdorf Aldea Infantil in Salcaja zu besuchen. Seine positiven Eindrücke über das Kinderdorf und die Reise im nördlichsten Land  Zentralamerikas beschreibt er in einem Reisebericht.

Werner Wegener hat selbst keine Kinder. „Die Patenschaft halte ich für einen sinnvollen Beitrag, die Welt ein wenig menschlicher zu gestalten“, sagt er.

Nach intensiver Internetrecherche stieß Wegener auf die Stiftung Kinderzukunft. Die Stiftung garantiert, dass die Spenden die Kinder erreichen, weil die Verwaltungskosten durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen finanziert werden. Paten erhalten jährlich ein Foto ihres Patenkindes sowie regelmäßig einen Entwicklungsbericht und Informationen über Projekte im halbjährlichen Newsletter „Kinderzukunft Aktuell“.

Der 46-Jährige hat eine unbefristete Patenschaft übernommen. Schon mit einer monatlichen Spende ab 30 Euro ist es möglich, Kindern ein glückliches Zuhause zu schenken.

Madelyn kam mit ihrem sechsjährigen Bruder Bryan Wilfredo im Januar 2013 in das Kinderdorf. Die Geschwister kommen aus einer zerrütteten Familie. Seit der Ankunft im Kinderdorf erfährt Madelyn Fürsorge in einer familienähnlichen Struktur, erhält regelmäßige Mahlzeiten, Bildung und ärztliche Grundversorgung.

Das Kinderdorf auf 2 234 Meter Höhe im Hochland Guatemalas, bietet knapp 170 Kindern von 3 bis 18 Jahren ein neues Zuhause. Die Kinder leben in 18 Wohnhäusern. Zum Gebäudekomplex zählt ein Verwaltungsgebäude, eine Küche mit Speisesaal, eine Schule mit integriertem Kindergarten, ein Jugendraum und eine Ausbildungswerkstatt, Gästeappartements und die Wohnung des Dorfleiters Otoniel Monzón.