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„Not dort bekämpfen, wo sie entsteht“ – das Motto der Kinderzukunft war auch Thema des diesjährigen Jahrestreffens

 

Rund 250 Freunde und Förderer der Kinderzukunft folgten der Einladung und trafen sich am 9. Oktober zum Jahrestreffen der Stiftung in Langenselbold. Unter ihnen auch dieses Jahr wieder viele prominente Gäste wie der Hessische Staatsminister Stefan Grüttner, die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert, Karl Eyerkaufer, Landrat a. D. und Beiratsvorsitzender der Stiftung Kinderzukunft, ARD-Wirtschaftsjournalist Frank Lehmann sowie Andreas Hieke, Fernsehjournalist und Moderator.

Der Vorstandsvorsitzende der Kinderzukunft, Heinz-Werner Binzel, eröffnete gemeinsam mit  dem Hessischen Staatsminister Stefan Grüttner den Abend. In seinem Grußwort im Namen der Landesregierung unterstrich Stefan Grüttner, wie wichtig es sei, Kindern in armen Ländern eine nachhaltige Lebensgrundlage zu bieten. Grüttner überreichte eine Spende des Landes Hessen in Höhe von 500 Euro als Anerkennung der wichtigen Arbeit der Kinderzukunft. Der Kreistagsabgeordnete Matthias Zach berichtete über die Situation der Flüchtlinge in Hanau und  verglich die Arbeit hier mit den Aufgaben der Kinderzukunft. Auch der Main-Kinzig-Kreis avisierte eine Spende für die Kinderzukunft.
Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft, informierte das Publikum dann über die aktuellen Projekte und die finanzielle Lage der Stiftung. Unter dem Motto „Not dort bekämpfen, wo sie entsteht“ hat die Kinderzukunft im 27. Jahr ihres Bestehens Einnahmen zur Finanzierung ihrer Aktivitäten in Bosnien, Rumänien und Guatemala in Höhe von 3,122 Millionen Euro -  fast 500.000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Hans-Georg Bayer erklärte, dass diese Mehreinnahmen in erster Linie aus Sondererlösen der eigenen Vermögensverwaltung und zusätzlichen Sachspenden gewonnen wurden. Die Ausgaben stiegen von rund 2,85 Millionen auf fast 3 Euro Millionen an und konnten somit durch die Einnahmen gedeckt werden.


Bayer berichtete auch von den Herausforderungen des letzten Jahres. Insbesondere in Guatemala habe man immer wieder mit politischen Unruhen und Naturkatastrophen zu kämpfen. 200 Menschen verloren erst kürzlich aufgrund eines Erdrutschs dort ihr Leben. Zudem wurde die Finanzierung des dortigen Kinderdorfs aufgrund des gestiegenen Dollarkurses um 30 Prozent teurer. So entstand ein Mehraufwand von fast 200.000 Euro, nur um laufende Kosten zu decken.
Zu den Höhepunkten des Abends zählte eine von Frank Lehmann moderierte Talkrunde mit Dr. Katja Leikert, Andreas Hieke und Karl Eyerkaufer zur aktuellen Flüchtlingskrise. Dabei wurde  die Bedeutung von Organisationen wie der Kinderzukunft erörtert. Es zeigte sich einmal mehr die Notwendigkeit nach dem Motto „Not dort bekämpfen, wo sie entsteht“, bereits in den Herkunftsländern nachhaltige Entwicklungshilfe zu leisten. Nur so könne gewährleistet werden, dass zukünftig niemand gezwungen sei, aus existenzieller Angst und unter Einsatz des Lebens seine Heimat zu verlassen.


Auch die in Kürze beginnende jährliche Weihnachtspäckchen-Aktion der Kinderzukunft war Thema des Abends. Unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, werden dieses Jahr erstmalig Päckchen an Flüchtlingskinder in Deutschland verteilt.
Neben interessanten Berichten und anregenden Gesprächen bot sich den Gästen auch die Möglichkeit, selbst einen Beitrag zu leisten. Beim Dosenwerfen konnten sie sich aktiv für Not leidende Kinder einsetzen, denn die Sparkasse Hanau sowie die Kreissparkasse Gelnhausen spendeten für jede umgefallene Dose 5 Euro an die Stiftung. Das Angebot fand breiten Anklang und neben jeder Menge Spaß kamen rund 2.500 Euro für den guten Zweck zusammen. Eine Tombola erzielte zusätzlich 1.665 Euro, die direkt in die Projekte der Stiftung fließen. Unser herzlicher Dank für die 250 gespendeten Preise gilt insbesondere dem Aero-Club Langenselbold e. V., Aero-Club Gelnhausen e. V., der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Gelnhausen, Radio/Tele FFH, Bad Vilbel, und Möbel Höffner.

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Die Stiftung Kinderzukunft leistet seit 1988 transparente und nachhaltige Hilfe für Kinder in Not. Dazu unterhält sie neben zahlreichen Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit, eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungseinrichtungen in Guatemala, Bosnien und Herzegowina sowie Rumänien. Für ihre vorbildliche Arbeit wurde die Kinderzukunft von der Hessischen Landesregierung zur Stiftung des Jahres ausgezeichnet. Seit vielen Jahren trägt die Kinderzukunft das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen.


Die Arbeit der Stiftung finanziert sich durch Spenden, Patenschaften, Zustiftungen und Testamentsspenden. Da sämtliche Verwaltungskosten der Stiftung satzungsgemäß durch Erträge des Stiftungsvermögens und zweckgebundene Zuwendungen gedeckt werden, kommen alle Spenden zu 100 Prozent den bedürftigen Kindern zugute.

 


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