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25 000 Päckchen der Stiftung Kinderzukunft sorgen für Freude und Hoffnung in Deutschland und Osteuropa

Weihnachtspäckchen-Aktion 2015 erfolgreich abgeschlossen

Bereits im Dezember brachten drei Lkw die ersten 15 000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien. Verteilt wurden die Geschenke in und um Timisoara von Mitarbeitern der Kinderzukunft sowie Vertretern teilnehmender Unternehmen wie DHL, Braun und Wella, die von einem Pressevertreter aus Deutschland begleitet wurden. Mitte Dezember machte sich ein Lkw nach Lukavac und ein weiterer Lkw nach Kiew auf den Weg. Ein Teil blieb in Deutschland, um auch Flüchtlingskindern in Erstaufnahmeeinrichtungen und im Übergangswohnheim in Offenbach, Hanau und Gründau eine besondere Willkommensfreude zu bereiten.   

Die Päckchenverteilung in der Ukraine erzeugte erneut große Aufmerksamkeit in den Medien. Im Rahmen einer Weihnachtsveranstaltung Anfang Januar wurden viele bunte Päckchen aus Deutschland an 500 Kinder von Binnenvertriebenen übergeben. Anna Starostenko, Bürgermeisterin der Stadt Kiew für Bildung und Kultur, dankte Markus Orlob, Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, für das Engagement der Kinderzukunft in der Ukraine. Orlob zeigte sich beeindruckt von der Organisation vor Ort, die auch in diesem Jahr vom ukrainischen Arbeiter-Samariter-Bund koordiniert wurde.
   
Zuvor hatte Orlob eine hilfsbedürftige Familie besucht. Svetlana Sidorenko lebt mit ihrer Tochter und ihrem Sohn auf engstem Raum in einer Mietwohnung. Ihr Mann hat die Familie verlassen, nachdem die siebenjährige Lisa nach einer Blutvergiftung lange Zeit im Koma lag. Der ältere Sohn David geht in die neunte Klasse und möchte später einmal Jura studieren. Oft reicht es hinten und vorne nicht für die dreiköpfige Familie, denn Svetlana ist arbeitslos und bekommt nur eine geringfügige Unterstützung vom Staat. Beide Kinder können ihr Glück kaum fassen, als Orlob ihnen Weihnachtsgeschenke aus Deutschland mitbringt. Ganz zurückhaltend öffnen sie die Päckchen. Ein Lächeln huscht über das Gesicht, vorsichtig werden die einzelnen Geschenke in die Hand genommen. Glücklich ist auch Svetlana. Sie weiß, dass ihre Kinder nun ein fröhliches Weihnachtsfest mit einem Geschenk haben werden.
   
Orlob besuchte darüber hinaus ein Waisenhaus in einem Vorort Kiews. Viele der dort lebenden Kinder sind HIV-positiv oder schwer körperlich und geistig behindert und von ihren Eltern verlassen worden. Für die Kinder sind die Geschenke aus Deutschland unerwartetes Glück und bringen etwas Abwechslung in ihren Alltag. Bewegt von den Reaktionen der Kinder steht für Orlob fest, dass die Weihnachtspäckchen-Aktion eine wichtige Initiative ist, um armen Kindern Freude und Hoffnung zu schenken.

 


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