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„Not dort bekämpfen, wo sie entsteht.“ – das Motto des diesjährigen Jahrestreffens der Stiftung Kinderzunft

 Rund 250 Freunde und Förderer der Kinderzukunft folgten der Einladung und trafen sich am 9. September zum Jahrestreffen der Stiftung in der Klosterberghalle in Langenselbold. Unter ihnen auch dieses Jahr wieder viele prominente Gäste wie der Hessische Staatssekretär Michael Bußer, die Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert und Dr. Sascha Raabe, Karl Eyerkaufer, Landrat a. D., Beiratsvorsitzender der Stiftung Kinderzukunft sowie Wirtschaftsjournalist Frank Lehmann.

Der Vorstandsvorsitzende der Kinderzukunft, Heinz-Werner Binzel, eröffnete gemeinsam mit dem Hessischen Staatssekretär Michael Bußer den Abend. In seinem Grußwort im Namen der Landesregierung machte Michael Bußer darauf aufmerksam, wie wichtig es sei, sich auf die wirklichen Probleme wie Hunger und Not von Millionen von Kindern zu konzentrieren und sich nicht in Kleindebatten zu verlieren. Bußer überreichte eine Spende des Landes Hessen als Anerkennung der wichtigen Arbeit der Kinderzukunft. Die ehrenamtliche Kreisbeigeord-nete Sonja Senzel ging in ihrer Rede auf die Vertrauenswürdigkeit sowie die langjährige gute Reputation der Stiftung Kinderzukunft ein und dass sie es hoch schätze, wie transparent mit Geldern und Spendern umgegangen werde. Auch der Main-Kinzig-Kreis avisierte eine Spende für die Kinderzukunft.
Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand der Kinderzukunft, informierte das Publikum dann über die aktuellen Projekte und die finanzielle Lage der Stiftung. Unter dem Motto „Not dort bekämpfen, wo sie entsteht.“ hat die Kinderzukunft im 28. Jahr ihres Bestehens Einnahmen in Höhe von 3,176 Millionen Euro zur Finanzierung ihrer Aktivitäten in Bosnien, Rumänien und Guatemala verwendet.
Bayer berichtete auch von den Herausforderungen des letzten Jahres. Insbesondere in Guatemala habe man immer wieder mit politischen Unruhen und Naturkatastrophen zu kämpfen. Die Finanzierung des dortigen Kinderdorfs ist zudem aufgrund des gestiegenen Dollarkurses um 30 Prozent teurer geworden. So entstand ein Mehraufwand von fast 200.000 Euro, um laufende Kosten zu decken.
Auch die in Kürze beginnende jährliche Weihnachtspäckchen-Aktion der Kinderzukunft war Thema des Abends. Unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, werden auch dieses Jahr wieder Weihnachtspäckchen geschnürt und an Not leidende Kinder in Rumänien, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine verteilt.
Nach dem formellen Teil mit interessanten Berichten wurde anschließend in der benachbarten Herrnscheune bei bayrischen Schmankerln fröhlich gefeiert. Dabei bot sich den Gästen die Möglichkeit zum Gedankenaustausch in persönlichen Gesprächen und auch die Gelegenheit, selbst einen Beitrag zu leisten. Beim Maßkrugstemmen konnten sie sich aktiv für Not leidende Kinder einsetzen, denn die Sparkasse Hanau sowie die Densys PV5 GmbH spendeten für jede gehaltene Minute 5 Euro an die Stiftung. Das Angebot fand breiten Anklang und neben jeder Menge Spaß kamen rund 2.500 Euro für den guten Zweck zusammen. Eine Tombola erzielte zusätzlich 1.700 Euro, die wie alle Spenden direkt zu 100 Prozent in die Projekte der Stiftung fließen. Einen herzlichen Dank an alle Spender der 250 Tombola-Gewinne, insbesondere an das Grillforum Hessen, Gründau; die Aero-Clubs Gelnhausen und Langenselbold; Apollo Optik, Gelnhausen; Bauer Würfl, Gründau; DER Deutsches Reisebüro, Gelnhausen; Engelbert Strauss, Biebergemünd; HIT RADIO FFH, Bad Vilbel; Klöckner Küchen, Gründau; music and more, Gründau; Stadt Gelnhausen.

 

 


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