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Ergreifende Momente in Rumänien

Mehr als 15.000 Weihnachtspäckchen durch Stiftung Kinderzukunft an arme Kinder verschenkt

Bis Anfang Dezember dauerte die seit 20 Jahren erfolgreiche Aktion ‚Weihnachtspäckchen für Kinder in Not‘ der Stiftung Kinderzukunft unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Schwesig. Zahlreiche Familien, Vereine, Gemeinden und Unternehmen trugen mit großem Engagement dazu bei, dass viele bedürftige Mädchen und Jungen in Rumänien ein Weihnachtsgeschenk erhalten.

 

 Mit knapp 5.000 Päckchen erreichte der erste Transport Anfang Dezember die ärmsten Kinder in Rumänien. Karl Heinz Rackensperger, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung Kinderzukunft, hat die bewegende Päckchenverteilung begleitet und berichtet über seine persönlichen Erfahrungen.
„Das Kinderdorf der Stiftung Kinderzukunft in Timişoara war Verteilzentrale für alle Sendungen in das Umland. Dort wurden die Geschenke zunächst zwischengelagert. Alle Mitarbeiter des Kinderdorfs packten beim Entladen kräftig an. Ziel unserer Fahrt waren Kindergärten, Schulen, Behinderteneinrichtungen und Kinderheime in der Stadt Anina. 120 Kilometer entfernt, Fahrtdauer mehr als drei Stunden, zum Teil über schneebedeckte unwegsame Straßen. 7.200 Einwohner leben in dieser Stadt, vor Jahren waren es 18.000. Ein niederschmetterndes Bild, was sich uns hier zeigt. Wirtschaftlicher Aufschwung und Lösungen der großen sozialen Probleme sind kaum in Sicht“, so Rackensperger.
Im 19./20. Jahrhundert war Anina das Zentrum des rumänischen Steinkohlebergbaus. Die wirtschaftliche Entwicklung und ein tödlicher Unfall 2006 führten letztendlich zur Schließung der Betriebe und in der Folge zum wirtschaftlichen Niedergang von Stadt und Region. Fast alle in der Blütezeit erstellten Wohngebäude stehen heute leer. Anina symbolisiert damit deutlich Armut und Unterentwicklung des osteuropäischen Landes.
Endlich in der Stadt angekommen, begann die Verteilung von 400 Päckchen. Die Helfer trafen auf wartende Kinder im Sitzkreis, andere stehend in der Klasse oder manche, die Weihnachtslieder sangen – allesamt mit erwartungsvollen, freudigen Augen. „Das sind die schönsten Momente, wenn man die strahlenden Augen vieler Kinder, zum Teil mit Behinderung, und ihre Reaktionen sieht. Wenn Spielzeuge, Süßigkeiten oder andere kleine Dinge bestaunt und bejubelt werden. Ein Gefühl, als wenn man selbst wieder Kind ist und in die Zeit des Zaubers von Weihnachten zurückversetzt wird. Für mich ein absoluter Gänsehautmoment“, berichtet Karl Heinz Rackensperger weiter.
Das Fazit des ehrenamtlichen Helfers ist klar: Er hofft, dass die Weihnachtspäckchen-Tradition der Stiftung Kinderzukunft in den nächsten Jahren in noch größerem Umfang fortgesetzt wird und damit mehr armen Kindern eine Freude an Weihnachten bereitet werden kann.
Während alle ehrenamtlichen Helfer die Päckchen in Rumänien überreichen, laufen die Arbeiten im deutschen Lager der Kinderzukunft auf Hochtouren. Weitere fast 11.000 Geschenke warten hier auf ihren baldigen Transport, um an noch mehr bedürftige Kinder in Rumänien verteilt zu werden.


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