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23 Jährige steuert mit Bravour die Weihnachtspäckchen-Aktion der Stiftung Kinderzukunft

Inzwischen sitzt Annika Krabbel wieder entspannt an ihrem Schreibtisch. „Das war auch mal anders“, berichtet sie lachend. Die junge Bachelor-Absolventin aus Münster übernahm im September 2016 die Leitung für die renommierte „Weihnachtspäckchen-Aktion“ der Stiftung Kinderzukunft, unter der Schirmherrschaft von Ministerin Manuela Schwesig„Zu Beginn“, so Annika Krabbel, „war es eine unglaubliche Herausforderung, der ich gegenüberstand. Zum einen freute ich mich wahnsinnig über die Verantwortung, die mir nach kurzer Mitarbeit in der Stiftung übertragen wurde, zum anderen hatte ich großen Respekt vor der Gesamtabwicklung. Voller Motivation begann ich im September mit allen Vorbereitungen. Im Oktober stand die Telefonaktion mit Unternehmen, Vereinen, Schulen, Kindergärten, Gemeinden und Privatpersonen auf dem Plan. Die tatsächliche Umsetzung erfolgte im November: nochmaliges Bewerben der Aktion sowie Abholung der Weihnachtspäckchen, welche schlussendlich im Dezember ihr großes Ziel – die Waisenhäuser, Kindergärten und Krankenhäuser in Osteuropa – erreichten.


Während der gesamten Aktion war jeder einzelne Moment hochspannend. Ich erfuhr eine enorme Hilfsbereitschaft – ob von dem Team der Kinderzukunft, Ehrenamtlichen, Logistikern, Lehrern oder Unternehmensmitarbeitern – alle nahmen sich Zeit, meine Fragen zu beantworten. Neben der Verteilung der Weihnachtsgeschenke vor Ort war diese Erfahrung für mich eine ganz wunderbare“, berichtete Krabbel dankbar weiter.
Der Erfolg war ihr garantiert: Rund 27 000 Weihnachtspäckchen wurden von der hessischen Stiftung eingesammelt und nach Rumänien, Bosnien und Herzegowina sowie in die Ukraine transportiert. „Eine unglaubliche Zahl! Hätte mir das jemand im September gesagt, hätte ich vermutlich lachend abgewunken. Aber es hat funktioniert“, so die Projektleiterin.


Nachdem alle Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen waren, trat Annika Krabbel gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Helfer Karl Heinz Rackensperger die Reise nach Rumänien an, um bei der Verteilung der Geschenke mitzuhelfen. Der Kinderdorfdirektor Cristian Popescu, der im Kinderdorf in Timișoara wohnt, brachte die beiden Besucher auf dem Anwesen der Stiftung unter. Von hier aus wurden die Päckchen an umliegende Kindergärten, Kinderkrankenhäuser und in Elendsvierteln verteilt. Für beide Besucher aus Deutschland war das die Krönung der Aktion!


Rückblickend fasst die junge Projektleiterin zusammen: „Jetzt ist es schwer loszulassen. Ich habe die Aktion über einen langen Zeitraum begleitet. Dass nun alles vorbei ist, freut mich zum einen, zum anderen bedauere ich, nun die Stiftung zu verlassen, um mein Studium fortzusetzen.“
Die Weihnachtspäckchen-Aktion wird zukünftig von der Stiftungsmitarbeiterin Christiane Statzner betreut. Für Annika Krabbel heißt es ab März zurück in die Theorie, zurück zum Studium. „Ich verlasse die Stiftung schweren Herzens, um noch meinen Masterabschluss zu machen. Aber vielleicht habe ich das Glück, in ein paar Jahren zurückkommen zu können.“


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