Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Hunger verschärft Pandemie in Guatemala – Stiftung Kinderzukunft ruft dringend zu Spenden für Hungerhilfe auf.20 12 22 Lebensmittelverteilung Guatemala 2000Pix

Seit Beginn der Pandemie hat die Stiftung ihre Ernährungsprojekte auf Lebensmittelpakete umgestellt und hilft damit, Familien in der Umgebung zu überleben. Aber die Hilfe reicht nicht aus, denn die Anzahl der hungernden Menschen steigt drastisch an.

Mit Eintreten der Pandemie verloren viele Menschen in Guatemala von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen. Felder konnten nicht bewirtschaftet und die Ernte nicht auf den Märkten verkauft werden. Dann kamen die Tropenstürme „Eta“ und „Iota“, die Felder im ganzen Land vernichteten und die Böden zum Teil unbrauchbar machten. Überschwemmungen und Erdrutsche zerstörten Brücken und Straßen.

Die Regierung ist überfordert und korrupt. Fast 60 Prozent der 17 Millionen Einwohner Guatemalas leben bereits in Armut. Ungefähr die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren war schon Anfang des Jahres mangelernährt. Die Pandemie verschärft die Situation. Werner Otoniel Monzón, Kinderdorf-Direktor der Stiftung Kinderzukunft, befürchtet, dass mehr Menschen an Hunger sterben werden als an Corona. „Beides begünstigt sich, denn wer unterernährt ist, ist anfälliger für das Virus und wer hungert, kann sich auch nicht pandemiekonform verhalten.“ Die Stiftung ruft dringend zu Spenden auf, damit sie weitere Lebensmittelpakete an die Not leidende Bevölkerung verteilen kann.

 Stiftung Kinderzukunft: Anerkannte, erfolgreiche Hilfe für Kinder in Not

Seit mehr als 30 Jahren bekämpft die hessische Stiftung Kinderarmut effektiv. Mit eigenen Kinderdörfern sowie Ernährungs- und Bildungsprojekten weltweit gibt sie Kindern, die einen schlechten Start ins Leben hatten, eine Zukunftsperspektive. In den Projekten der Kinderzukunft wachsen Kinder und Jugendliche unter guten Lebens- und Lernbedingungen gesund, geborgen und sicher auf und können dann als Erwachsene selbstständig ein menschenwürdiges Leben führen. Somit bekämpft die Stiftung Kinderzukunft Armut direkt dort, wo sie entsteht, und leistet gleichzeitig nachhaltige Entwicklungshilfe.
Mit kofinanzierten Projekten, die mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderen Förderern durchgeführt werden, setzt sich die Kinderzukunft aktiv gegen Kinderarbeit und Menschenhandel ein.
Weitere Informationen unter www.kinderzukunft.de.

Alle Projekte der Stiftung Kinderzukunft werden nach internationalen Richtlinien und Regelungen durchgeführt:

Dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen

Der UN-Behindertenrechtskonvention

Den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Agenda 2030)

 

Spendenkonto

Stiftung Kinderzukunft, IBAN: DE79 5064 0015 0222 2222 00
Commerzbank Hanau, Kennwort: Kinderzukunft PR 17/2020

Ansprechpartnerin Bild- und Informationsmaterial:
Benita Sensen, Stiftung Kinderzukunft,
Telefon: 06051/4818-23, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rabenaustraße 1 a, 63584 Gründau

Um die Zusendung von Belegexemplaren wird gebeten.

 

Bild 1*: Stiftung Kinderzukunft verteilt Lebensmittelpakete an die Not leidende Bevölkerung

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Bild 2*: Frauen nehmen dankbar die Lebensmittelpakete an

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Bildrechte: Stiftung Kinderzukunft