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30 Jahre Hilfe für Kinder in Not – Erfolgsgeschichten aus den Kinderdörfern

Stellvertretend für Tausende Kinder, die wir bereits retten konnten, beschreiben die folgenden Beispiele ehemaliger Schützlinge, wie viel die Stiftung Kinderzukunft in ihrem Leben bewegt hat.

 

Emira aus Bosnien und Herzegowina

 BOS Emira damals   BOS Emira heute             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Mutter nach der Geburt verlassen und im Kinderheim untergebracht, wurde Emira im Alter von zwei Jahren in unserem Kinderdorf „Selo Mira“ aufgenommen. Sie lebte sich sehr gut in ihrem neuen Zuhause ein und beendete die Grundschule mit Erfolg. Schließlich ging ihr lang ersehnter Wunsch, die Berufsschule in Tuzla besuchen zu können, für sie in Erfüllung!

Ihre Mutter verweigert jeglichen Kontakt zu Emira – sie hat ein neues Leben aufgebaut – für ihre Tochter kein Platz mehr! Diese bittere Erfahrung hat Emira wachsen lassen. Unsere Kinderdorfmitarbeiter haben sie auf diesem Weg ermutigend begleitet – heute ist sie noch stärker und intensiver bereit, für sich und ihr Leben Verantwortung zu übernehmen. Dennoch ist ihr bewusst: eine wichtige Person wird ihr immer fehlen – ihre Mutter.

Die volljährige junge Frau besucht inzwischen erfolgreich die 4. Klasse der Berufsschule. Sie hat Verantwortung übernommen. Fleißig, talentiert und engagiert plant sie, ein Studium nach der Schule anzuschließen.

 


 

Mirsad aus Bosnien und Herzegowina

 

BOS Mirsad damals

 

BOS Mirsad heute

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Der inzwischen 19-jährige Mirsad kam im Alter von drei Jahren in unser bosnisches Kinderdorf „Selo Mira“. Zuvor lebte er bereits in einem Kinderheim. Seine Eltern verließen den Jungen direkt nach seiner Geburt und fragten seitdem nie mehr nach ihm.

Mirsad war ein sehr zuverlässiges Kind und ein guter Schüler. Aufgrund seines guten Benehmens wurde er im Laufe der Zeit zum Jugendvertreter im Kinderdorf gewählt. Trotzdem vergaß er seine Vergangenheit nicht – Mirsad dachte sehr oft an seine Eltern und fragte sich immer wieder, warum sie ihn verlassen hatten.

Schon früh interessierte sich Mirsad für das Frisörhandwerk. 2016 beendete er die Berufsschule erfolgreich und wurde Frisör. Als im Herbst 2016 eine Vertreterin von Intercoiffure einen Workshop im Kinderdorf hielt, entdeckte sie sein großes Talent, woraufhin er ein halbes Jahr später drei Monate in Schweden verbringen durfte. Seit seiner Rückkehr nach Sarajevo arbeitet Mirsad erfolgreich in der Marketingabteilung eines Unternehmens.


 

Susana aus Guatemala

GUA Susana heute

 

GUA Susana damals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Susana Francisca, das jüngste Kind von neun Geschwistern, wurde im Alter von sechs Jahren in unserem Kinderdorf „Aldea Infantil“ aufgenommen. Bis dahin musste sie viel Tragisches erleben. Seit seinem Arbeitsunfall als Maurer saß ihr Vater gefangen im Rollstuhl. Ein heftiger Orkan, der 2005 durch Guatemala fegte, zerstörte das gesamte Haus ihrer Familie sowie Straßen und Schulgebäude. Alle wurden an einen sicheren Ort gebracht. Dort lebte die Familie Wochen, bis Hilfe von anderen Ländern kam und Zelte errichtet wurden, bevor das Dorf wieder aufgebaut werden konnte.

Das Leid war entsetzlich groß und schließlich entschieden sich Susanas Eltern, ihre 6-jährige Tochter zusammen mit ihrem Bruder ins Kinderdorf zu bringen.

Das junge Mädchen integrierte sich sehr gut im Kinderdorf. Nach der Grundschule besuchte sie die weiterführende Schule in Salcajá, absolvierte das Abitur im Fach Bildung und studiert seitdem Lehramt an der Staatlichen Universität.

Susanas Ziele sind, ihr Studium mit Erfolg zu absolvieren und im Anschluss in ihrem Beruf zu arbeiten. Als Zeichen der Dankbarkeit plant sie, ihre Familie zu unterstützen und in ihr Dorf zurückzukehren, um dort als Direktorin an der Staatlichen Schule zu arbeiten.


 

 Yajaira aus Guatemala

GUA Yajaira heute

 

 

 GUA Yajaira damals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Yajaira, Tochter einer Prostituierten, wuchs bei einer fremden Frau in Quetzaltenango auf. Sie wurde regelmäßig misshandelt, hatte schwere innere und äußere Verletzungen. Ihr Zustand wurde zunehmend lebensbedrohlich, woraufhin Yajaira mehrere Monate im städtischen Krankenhaus verbringen musste.

Das Personal zeigte diesen Fall an und die damals Zweijährige wurde daraufhin im Kinderdorf aufgenommen. Dort bekam sie alles, was sie für ihre Gesundung brauchte. Das Kinderdorf wurde ihre neue Familie. Sie erfuhr zum ersten Mal in ihrem Leben Liebe.

Die inzwischen starke und sichere junge Frau arbeitet heute als Gepäckinspektorin am Flughafen in Quetzaltenango und plant, bald ihr Studium der Sozialpädagogik abzuschließen, um weiter Psychologie zu studieren.

Yajairas größter Wunsch ist es, immer einen sicheren Beruf zu haben, später eine Familie zu gründen, die liebevoll miteinander umgeht, so wie sie es persönlich im Kinderdorf erleben durfte.


 

Bianca aus Rumänien

RUM Bianca heute

 

RUM Bianca damals 

 

 

 

 

 

 

 

Schon mit 1 ½ Jahren wurde Bianca von ihrer Mutter verlassen. Die Großeltern nahmen Bianca auf. Beide waren krank und alt und lebten von einer sehr kleinen Rente.

Als Bianca sieben Jahre alt war, konnten die Großeltern nicht mehr die Verantwortung für sie übernehmen. So fand sie schließlich den Weg in unser Kinderdorf „Satul de Copii“ und traf ihre beiden Brüder Cristi und Laurentiu wieder. Durch die liebevolle Zuwendung ihrer Geschwister, aller Mitbewohner und Mitarbeiter entwickelte sich Bianca schnell zu einem fröhlichen Mädchen.
Bianca besuchte die kinderdorfeigene Schule und im Anschluss die Oberschule in Timisoara. Sie war in zahlreichen Aktivitäten des Kinderdorfs beteiligt und der Bereich Bildende Kunst lag ihr besonders am Herzen.

Schließlich absolvierte Bianca eine Ausbildung zur Frisör-Stylistin und ist seitdem in einem Salon in der Innenstadt von Timisoara angestellt. Seit ihrem 18. Lebensjahr lebt Bianca eigenständig in einer festen Beziehung. Das Paar plant, in naher Zukunft zu heiraten. Alexander und seine Familie unterstützen Bianca bei allem, was sie tut. Ihr größter Wunsch ist, einen eigenen Schönheitssalon zu haben.

 


 

Cristian aus Rumänien

 

RUM Cristian heute


  

RUM Cristian damals         

 

 

  

 

 

 

 

Cristian wurde 1996 im Alter von drei Jahren aufgrund dramatischer familiärer Umstände in unserem rumänischen Kinderdorf „Satul de Copii“ aufgenommen. In Erwartung eines großen Gewinns verkauften Cristians Eltern ihr Haus und nahmen an einem Pyramidenspiel teil, das große Gewinne versprach. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf: Die achtköpfige Familie verlor ihr gesamtes Geld, wurde obdachlos und musste in eine kleine Wohnung zur Miete ziehen.

Daraufhin wurde der Vater schwer krank und verlor letztendlich seinen Arbeitsplatz. Die Mutter erlitt einen Schock, von dem sie sich nie mehr erholte. Cristian und seine Geschwister wurden schließlich im Kinderdorf aufgenommen. Dort erfuhren sie Schutz und Sicherheit, Liebe und Zuwendung sowie Verständnis.

Cristian war sehr engagiert und ein außerordentlich guter Schüler und absoliverte in einer Oberstufe in Timisoara das Abitur. Danach schloss er eine Ausbildung für Zahnheilkunde ab und arbeitet seit Sommer 2017 erfolgreich in einer Zahnarztpraxis auf Malta.

 

 

Stand: 2018



Diese Erfolgsgeschichten konnten wir nur dank Ihrer Hilfe ermöglichen.

Wir laden Sie herzlich ein, die gemeinsame Arbeit fortzusetzen und freuen uns schon heute auf viele weitere Projekte, mit denen wir Kinder aus größter Not befreien und ihnen ein Leben voller Gesundheit, Zuversicht und Glück geben.

Bitte helfen Sie uns dabei!



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