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Im Friedensdorf „Selo Mira“ in Lukavac-Turija hilft die Stiftung Kinderzukunft seit 1998 Kindern in Not. Anfangs war das Kinderdorf ein Zufluchtsort für Witwen und Waisen des Bosnienkrieges. Heute finden hier bis zu 96 Kinder, deren Eltern sich nicht mehr um sie kümmern können oder wollen, ein neues Zuhause.

Bereits seit 1992 engagiert sich die Kinderzukunft für die vom Krieg geplagten Menschen im zerfallenden ehemaligen Jugoslawien. Vielen Familien wurde ihre Heimat geraubt und etliche Kinder verloren ihre Eltern. Alte Menschen, die Vertreibung und Zerstörung mit ihren Enkeln überlebt hatten, und junge Witwen mit ihren kleinen Kindern wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Die Stiftung wollte daher diesen Menschen eine Zuflucht bieten. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde „Selo Mira“ - unser Friedensdorf für Bosnien - am 22. Mai 1998 eröffnet.

Auf einem sieben Hektar großen Gelände in der Gemeinde Lukavac-Turija bei Tuzla bietet es momentan ein Zuhause für 67 Kinder und Jugendliche. Zwölf große Doppelhäuser wurden im Oval angeordnet. Im Innern der Anlage finden sich ein Basketballfeld, ein großer Spielplatz und freie Rasenflächen für die Kinder. Umgeben ist dieses Kinderdorf von Gemüsegärten und Obstbäumen.

Jeweils bis zu zwölf Kinder leben mit einer Kinderdorfmutter als Familie in einer eigenen Wohnung zusammen. Leibliche Geschwister gehören selbstverständlich zur gleichen Familie. Bei ihrer Arbeit werden die Mütter von Erzieherinnen unterstützt, die als „Tanten“ in den Familien arbeiten und die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen und Freizeitaktivitäten organisieren.

Im Verwaltungsgebäude befinden sich neben den Büros auch eine Krankenstation, wo sich unsere Krankenschwester um die medizinische Grundversorgung der Kinder kümmert. Außerdem steht ein Gästehaus mit mehreren Zimmern zur Verfügung. Weiterhin gibt es einen eigenen Kindergarten für unsere Jüngsten und Kinder aus der Umgebung. Für die Kinder, die zum Unterricht in die Dorfschule in Turija gehen, gibt es einen Schulungsraum, in dem sie bei Bedarf Nachhilfeunterricht sowie EDV-Kurse erhalten.

Bis zum 18. Lebensjahr können sich Jugendliche ganz der Obhut unserer Kinderdörfer anvertrauen. Aber auch danach lassen wir sie nicht allein; für sie wurde Ende 2006 ein so genanntes Jugendhaus in der Nähe eingerichtet. Die dort lebenden jungen Erwachsenen werden vom Kinderdorf mit Haushaltsgeld versorgt, müssen sich aber selbst um den Haushalt kümmern. Tagsüber nehmen sie an einem Ausbildungsgang im Kinderdorf teil oder besuchen die Universität in Tuzla, um sich für ihren weiteren Berufsweg zu qualifizieren. Mit Hilfe des Jugendhauses werden sie auf ein selbstständiges Leben außerhalb des Kinderdorfes vorbereitet, während sie weiterhin pädagogische Unterstützung genießen.


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Stand: Juni 2018

 


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