Auszug aus Kinderzukunft - Stiftung für Kinder in Not - Druckansicht

Anfang Oktober 2005 wütete der Hurrikan “Stan” über Zentralamerika. Offiziell wurden 663 Tote gemeldet, die tatsächliche Opferzahl dürfte jedoch weit höher liegen. Flächenmässig waren 30 % des guatemaltekischen Territoriums betroffen, am stärksten zudem die bevölkerungsreichsten und ärmsten Departamento San Marcos, Quetzaltenango, Escuintla und Solola.

Rund 140.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte ziehen. Monatelang lebten diese Menschen unter armseligen Verhältnissen.

Unser Kinderdorf blieb verschont, aber eine Gemeinde, aus der viele unserer Kinder kommen, wurde schwer getroffen. Wir waren die Ersten, die Lebensmittel in das auf 3.600 m gelegene Santa Catarina sowie nach El Pomal brachten. Im Folgenden organisierten wir Hilfstransporte mit Kleidung und Trinkwasser.

vom Hurrikan Stan betroffene Familie     so sah es nach dem Hurrikan aus